Arbeiten Sie in Ihrer 100.000 Euro Zone?

Beitragsbild 100.000 Euro Zone - Roman Kmenta - Berater und Keynote Speaker

Sie sind fleißig und arbeiten viel. Und doch bleibt am Monatsende nicht genug über. Es reicht zum Leben, aber es ist deutlich zu wenig, um sich all Ihre Wünsche und Träume zu erfüllen. Das hängt sehr wahrscheinlich nur mit einem einzigen Punkt zusammen. Einem entscheidenden. Sie arbeiten nicht oft genug in Ihrer 100.000 € Zone!

Was ist die 100.000 Euro Zone?

Zurecht werden Sie sich fragen: Was ist die 100.000 Euro Zone? Die Antwort ist ganz einfach. Die 100.000 Euro Zone ist der Bereich Ihrer Aktivitäten und Tätigkeiten, die Ihnen dazu verhelfen 100.000 Euro pro Jahr und mehr zu verdienen. Und wenn Sie bereits 100.000 Euro oder mehr verdienen. Dann können Sie es Ihre 500.000 € oder die 1 Million € Zone nennen. Das Prinzip bleibt genau dasselbe.

Wir alle haben eine Unmenge unterschiedlicher Tätigkeiten, die wir den ganzen Tag über ausführen. Und manche sind wirtschaftlich betrachtet mehr wert als andere. Und diese Wertigkeit hängt davon ab wie sehr eine Tätigkeit dazu beiträgt Umsätze, Deckungsbeiträge und Erträge – schlicht Geld für Ihr Unternehmen zu produzieren.

Wenn jemand z.B. angestellter Verkäufer ist, dann produziert das Anrufen von potenziellen Kunden mehr Geld als das Schreiben von Besuchsberichten. Im Verkaufstraining empfehle ich daher immer Besuchsberichte zu sprechen und das Schreiben auf Software auszulagern.

Wenn Sie Trainer sind, dann produziert das Durchführen von Trainings mehr Geld, als das Überarbeiten der Folien für das Training. Und wenn Sie Immobilienprojekte entwickeln, dann produziert die Arbeit an einem großen Objekt im Normalfall sehr viel mehr Geld als die Renovierung einer Kleinstwohnung.

Auch Kleinvieh macht Mist! Doch man braucht viel Kleinvieh für viel Mist!

UNTERSTÜTZUNG AUF DEM WEG IN IHRE 100.000 EURO ZONE

Sie sind noch nicht in Ihrer 100.000 Euro Zone und wünschen sich Unterstützung auf Ihrem Weg dorthin? Dann melden Sie sich doch gleich hier unverbindlich für nähere Informationen zu meinem neuen Online-Kurs „Ein Business, das läuft – Die Erfolgsmethode für Trainer, Berater und Coaches“ an, welcher sehr bald zur Verfügung steht, um Sie dabei zu unterstützen Ihrer 100.000 Euro Zone einen großen Schritt näher zu kommen.

Welche Ihrer Produkte und Angebote sind in Ihrer 100.000 Euro Zone?

Dieser spezielle Aspekt – die Größe Ihrer Produkte bzw. Projekte – ist ein wesentlicher Grund warum viele selbstständige Dienstleister zu wenig verdienen. Mit allzu kleinen Produkten geht sich das in der Dienstleistung oft rein rechnerisch nicht aus. Für einen Umsatz von 100.000 Euro als Coach müssten Sie z.B. 1.000 Einzelcoachingstunden / Jahr á 100 € absolvieren. Ein schwieriges Unterfangen!

Details dazu erfahren Sie im Beitrag: Warum Coaches schlecht verdienen – wo ich die Verdienstmöglichkeiten für unterschiedliche Dienstleister – nicht nur für Coaches – durchgerechnet habe. Das ist auch ein Punkt, den ich in meiner Beratungstätigkeit für größere Unternehmen sehr spannend finde.

Die 100.000 Euro Zone – auch für Ihren Job?

Dieses Prinzip der 100.000 Euro Zone lässt sich auf alle Jobs und Tätigkeiten umlegen. In jedem Beruf gibt es Aufgaben, die mehr zur Wertschöpfung beitragen als andere. Nicht dass die anderen nicht wichtig wären. Natürlich ist die Tätigkeit der Reinigungskraft, die dafür sorgt, dass die Toiletten sauber sind wichtig. Wirtschaftlich betrachtet ist sie aber nicht so wertvoll wie die des Verkäufers, der einen Großauftrag nach dem anderen an Land zieht.

Das merkt man auch an der unterschiedlichen Bezahlung der Tätigkeiten. Das ist mit, ein Grund warum Verkaufstätigkeiten z.B. immer besser bezahlt sind als rein administrative. Verkaufstätigkeiten – um bei diesem Beispiel zu bleiben – tragen unmittelbar einfach mehr zur Wertschöpfung des Unternehmens bei.

Gefahr #1: Verzettelung

Wenn Sie selbstständiger Dienstleister oder Unternehmer sind und kein Gehalt beziehen ist es noch gefährlicher, sich in Aktivitäten zu verzetteln, die für Ihr Business zwar sinnvoll, aber nicht sehr „wertvoll“ sind. Es gibt einfach so vieles, das zu tun ist. Und oft werden wir bei der Verwendung unserer Zeit nicht vom wirtschaftlichen Wert der Tätigkeiten gelenkt, sondern davon wie gerne wir etwas machen. Ganz automatisch und menschlich verständlich.

Aber diese „nicht wertvollen“ Tätigkeiten müssen ja auch gemacht werden! Stimmt! Aber nicht alle und nicht unbedingt von Ihnen.

Wenn Sie 100.000 € Einkommen erzielen wollen, dann müssen Sie sich mit den folgenden drei Fragen intensiv auseinandersetzen:

Die 3 Fragen-Strategie zu mehr Einkommen

Es sind nur die Fragen bzw. die Antworten darauf, die bestimmen wieviel sie verdienen.

  1. Was von dem was ich mache kann ich ersatzlos streichen?

    Alles, was wir beruflich machen hat zumindest irgendwann einmal einen bestimmten Zweck erfüllt und Sinn gemacht. Doch irgendwann ändern sich dann die Rahmenbedingungen und der Sinn fällt weg, doch die Aktivität bleibt. Aus Gewohnheit machen wir weiter, was wir in der Vergangenheit gemacht haben, ohne darüber nachzudenken ob das noch Sinn macht.

    Manchmal sind es auch Tätigkeiten, deren Sinn wir von Beginn an nicht auf ihre wahre Sinnhaftigkeit hinterfragt haben, sondern einfach tun, weil diese in der Branche so üblich sind oder sie von jemandem gelernt bzw. übernommen haben für den diese Sinn gemacht haben.

  1. Was kann ich auslagern und an wen?

    Die zweite und extrem spannende Frage ist diejenige was Sie von den Aktivitäten, die übriggeblieben sind auslagern können und an wen. Natürlich tendieren wir dazu Dinge auszulagern, die wir nicht gerne tun und bzw. oder die wir nicht gut können. Das ist an sich ok. Doch was man nicht gerne macht, kann man professioneller Weise trotzdem tun und was man nicht kann, kann man lernen. Daher ist ein drittes, wirtschaftlich noch wichtigeres Kriterium jenes, das sich am Wert der Tätigkeit ausrichtet.

    Als grobe Messlatte könnten Sie z.B. folgendes annehmen: Sie sind selbstständiger Dienstleister und arbeiten 50 Wochen á 40 Stunden / Jahr. Das ergibt 2.000 Arbeitsstunden. Wenn sie z.B. 100.000 Euro einnehmen wollen, dann ist Delegationsgrenze 50 € pro Stunde (100.000 € / 2.000 Stunden).

    Streng genommen müssten Sie alles, was jemand anderer um weniger als 50 € / Stunde in ausreichender Qualität (das muss nicht so gut sein wie Sie es machen) für Sie tun kann auslagern. Wenn Sie Ihre Stunden mit Tätigkeiten vollmachen, die jemand anderer um 10 € erledigen würde, dann sind Sie auf 20.000 € Jahreseinkommens-Kurs.

    Sollten Sie Produkte verkaufen, bei denen die Marge deutlich geringer ist als bei Dienstleistungen, müssen Sie die Berechnung entsprechend anpassen und auf den Deckungsbeitrag abzielen.

    Natürlich werden Sie nicht knallhart alles auslagern können (aus verschiedenen Gründen) und nicht gleich. Aber fangen Sie an damit. Jede Stunde, die Sie mehr Zeit haben, um sich auf Ihre „wertvollsten“ Tätigkeiten zu konzentrieren ist für Ihr Business wahres Gold wert.

  1. Welche Tätigkeiten sind in meiner 100.000 Euro Zone?

    In einem dritten Schritt gilt es diejenigen Tätigkeiten aufzulisten, die sich in Ihrer 100.000 € Zone befinden, in der Zone also, in der sich Ihr Einkommensziel befindet. Das sind die wertvollsten Tätigkeiten für Ihr Business. Auch da gibt es noch Abstufungen von mehr oder weniger wertvollen.

Ihre 100.000 Euro Zone

Für alle selbstständigen Dienstleister habe ich eine Tabelle in Form eines Posters erstellt, die ein guter Richtwert für Ihre Auslagerung ist. Die Stundenwerte – 10 / 100 / 1.000 und 5.000 € sind dabei als Indikator für Wert zu verstehen und nicht als exakte Kalkulation. Laden Sie sich die Tabelle hier herunter, drucken Sie diese aus und hängen Sie sie gut sichtbar an Ihrem Arbeitsplatz auf.

Zeitmanagement - Roman Kmenta - Unternehmer und Vortragsredner - Prioritäten setzen - 100.000 Euro Zone

Wenn Sie einen ganz anderen Job haben können Sie sich die Tabelle ebenso downloaden und als Vorlage nehmen um eine eigene zu machen, die für Sie passt.

Warum die meisten die Strategie nicht umsetzen

Machen diese Überlegungen Sinn für Sie? – Die meisten bejahen diese Frage, geben aber dennoch nichts ab und fahren fort alles selbst zu machen.

Die Gründe hierfür sind vielfältig. Das Argument es nicht zu tun, das ich von Klienten im Business Coaching am öftesten höre ist: Ich kann es mir nicht leisten, einen Mitarbeiter oder externen Dienstleister an Board zu holen! Dieses Argument ist nachvollziehbar und dennoch grundfalsch.

Was vielmehr stimmt ist:

Sie können es sich nicht leisten nichts auszulagern, wenn Sie wachsen und mehr Einkommen erzielen wollen!

Die erfolgreichsten Menschen schaffen es, sich ganz und gar auf diejenigen Tätigkeiten zu konzentrieren, die in ihrer 100.000 Euro Zone bzw. auch 100 Millionen Euro Zone liegen. Auch der Erfolg in Ihrem Business ist 1:1 daran gekoppelt wofür Sie Ihre Zeit verwenden.

Fangen Sie daher klein an, wenn es im Moment nicht anders geht, aber fangen Sie an. Sie werden feststellen: Es ist ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein Riesenschritt für Sie.

Viel Erfolg dabei!

Ihr

Keynote Speaker Roman Kmenta

Roman Kmenta

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4 Kommentare
  1. Oliver Kissner says:

    Danke für den Beitrag. Ich bin voll und ganz ihrer Meinung. Es gar nicht so schwer wie sich viele vorstellen. Der Schlüssel um die 100.000 Marke zu knacken ist ein hochwertiges Angebot und eine Strategie dieses zu vermarkten. Leider angeln sich viele Coaches und Berater aber immer noch von einem zum nächsten Kunden/Klienten und reiben sich dabei auf statt durchzustarten.

    Antworten
  2. Barbara Roth says:

    Sehr inspirierender Artikel, Herr Kmenta, danke!

    Ihr Newsletter ist einer von wenigen, die ich immer erwartungsvoll öffne – und dann immer etwas Tolles finde.
    Klasse!

    Barbara Roth

    Antworten

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Autor, Berater und Keynote Speaker

Mag. Roman Kmenta - Keynote Speaker, Autor, Trainer und Berater

Mag. Roman Kmenta ist als Keynote Speaker und Redner international tätig. Er berät Unternehmen und Unternehmer zu den Themen Verkaufs- und Marketingstrategien für höhere Preise, Honorare und Deckungsbeiträge. Roman Kmenta folgen auf Facebook, Twitter, XING, Google+, LinkedIn Fotos: pexels.com, Roman Kmenta