Verlassen Sie Ihre Komfortzone, solange Sie noch können – Die besten Tipps, Ihr Business dramatisch zu verändern

Die Komfortzone, jeder kennt sie, jeder mag das Gefühl, in ihr zu sein. Und doch ist die Komfortzone so umstritten. Oft wird postuliert man müsse sie verlassen. „Raus aus der Komfortzone“ heißt es da oft. Unbedingt und immer!

Und doch gibt es Gründe in Ihrer Komfortzone zu bleiben. Wie alles im Leben hat auch Ihre Komfortzone zwei Seiten und ein paar Geschwister, die ich Ihnen vorstellen werde.

Die Komfortzone im Business

Die Komfortzone ist in allen Lebensbereichen anzutreffen. So auch im Business, im Verkauf. Sie findet sich in Unternehmen, die bisweilen ganz tief in ihr stecken und sie hat große Bedeutung für jeden Einzelnen von uns. Und keine Angst, ich will sie Ihnen nicht wegnehmen. Sie müssen nicht raus aus der Komfortzone. Nicht ganz und nicht immer zumindest.

Doch wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihre Komfortzone zu verlassen, um sie letztlich zu erweitern, dann habe ich die besten Tipps und Beispiele für Sie, wie Sie es tun können. Um persönlich zu wachsen, Ihre Umsätze zu entwickeln und Ihr Business zu verändern. Möglicherweise dramatisch.

Definition Komfortzone – Was ist das eigentlich?

Doch bevor wir uns der Veränderung zuwenden … wie lautet die Definition der Komfortzone eigentlich? Was ist das? Das sonst so schlaue Wiki liefert ausnahmsweise nichts zu dem Begriff „Komfortzone“. Auch im Duden ist das Wort nicht zu finden, das bei einer Google Suche aber immerhin 647.000 Ergebnisse liefert! Die Vermutung liegt nahe, dass man die Komfortzone offiziell nicht findet, weil in der Psychologie der Begriff „Komfortzone“ nicht existiert, wenngleich die Komfortzone psychologisch betrachtet von erheblicher Bedeutung ist.

Zur ersten Worthälfte „Komfort“ ist im  Duden aber immerhin zu lesen: „Auf technisch ausgereiften Einrichtungen beruhende Bequemlichkeiten, Annehmlichkeiten; einen bestimmten Luxus bietende Ausstattung.“ Auch die Definition von Wiki bezieht sich auf „Bequemlichkeit, Behaglichkeit“.

Die Komfortzone und Ihre Geschwister

Die Komfortzone ist also ein Bereich, in dem wir uns wohl fühlen, in dem es uns gut geht. Doch sie ist nicht der einzige Bereich, in dem wir uns aufhalten. Die Komfortzone hat drei Geschwister, in die sie eingebettet ist:

  • Die Todeszone

  • Die Stretchzone (bisweilen auch Lernzone genannt)

  • Die Panikzone
Grafik Komfortzone - Roman Kmenta - Unternehmer und Ideendesigner

Die Komfortzone

Die Komfortzone könnte man also als Ihren Wohlfühlbereich bezeichnen. Da kennen Sie sich aus, Sie fühlen sich sicher, da ist es bequem. Die Komfortzone hat sehr viel mit Routinen zu tun. Die Komfortzone bedeutet nicht „Nichtstun“. Ganz im Gegenteil fühlen sich viele tief in Ihrer Komfortzone, wenn Sie rund um die Uhr aktiv sind. Nichtstun läge in diesen Fällen weit außerhalb der Komfortzone. Was Komfortzone ist, ist daher eine höchst individuelle Sache.

Beispiele für die Komfortzone

Im Verkauf und im Business allgemein sind Tätigkeiten in der Komfortzone oft:

  • Betreuung von Bestandskunden
  • Schrittweise Erweiterung des Umsatzes in einem bestehenden Segment
  • Das Gebiet bereisen, das man bereits seit Jahren kennt
  • In einem Team zusammenzuarbeiten, in dem sich die Mitglieder schon Jahre kennen
  • Das Geschäftsmodell, das seit Jahrzehnten erfolgreich funktioniert weiter zu betreiben

… um nur einige Beispiele zu nennen. Wie erwähnt kann das individuell auch anders sein.

Die Komfortzone eignet sich perfekt dafür, Ressourcen aufzufüllen, sich zu erholen, Fähigkeiten noch etwas zu verbessern, schrittchenweise zu wachsen. Dafür hat die Komfortzone eine wesentliche Bedeutung. Sie ist wichtig. Wirklich Neues, große Veränderungen, große Wachstumsschritte gibt es in der Komfortzone allerdings nicht. Weder für Menschen noch für Organisationen. Dafür müssten Sie die Komfortzone verlassen.

Die Todeszone – der dunkle Bruder der Komfortzone

Die Todeszone könnte man metaphorisch als den dunklen Bruder der Komfortzone beschreiben. Die Todeszone, der innerste Kern der Komfortzone, wächst beständig und frisst die Komfortzone von innen auf. Mit jeder Wiederholung einer bestehenden Routine steigt die Gefahr, von der Komfortzone in die Todeszone abzugleiten. Man könnte auch sagen: Die Todeszone entsteht durch übertriebene Routine.

Nichts gegen Routinen, die immer noch viel Sinn machen. Diese sind gut. Lesen Sie dazu auch den Beitrag „Rein in die Routine!“. Doch oft führen wir Routinen durch, die schon lange den Sinn, den Sie einmal hatten, verloren haben. Der Zweck, den diese nicht mehr erfüllen könnte auf andere Art und Weise inzwischen viel besser erfüllt werden.

Dennoch bleiben wir lange, oft viel zu lange in der Todeszone. Warum? Weil es zwar ein Übel ist, aber ein bekanntes Übel! Und dieses ziehen wir offenbar der Unsicherheit des Unbekannten vor.

Oft sind wir zu tapfer, aber nicht mutig genug.

Wir sind tapfer genug, in einer unangenehmen Situation lange zu verharren, aber nicht mutig genug etwas zu verändern.

Beispiele für die Todeszone im Business

Für Unternehmen, Unternehmer, Selbstständige, Verkäufer und Marketer hat die Todeszone allerhöchste praktische Bedeutung. Beispiele dafür sind:

  • Keine Neukundenakquise, alle Umsätze kommen von bestehenden Kunden
  • Beibehalten von Verkaufsmethoden, die früher funktioniert haben, aber inzwischen nicht mehr den Erfolg bringen … und sogar die Bemühungen noch intensivieren
  • Grundsätzliche, unreflektierte Ablehnung des Einsatzes von neuen Medien
  • Regelmäßiges Erstellen von Berichten, die schon lange niemand mehr liest
  • Der Ausdruck „Das war bei uns schon immer so!“
  • Keine Preiserhöhungen durchzuführen aus Angst Kunden zu verlieren
  • So gut wie nie ein Geschäft wegen des zu hohen Preises zu verlieren
  • Mitarbeiter einzustellen, die nur durchschnittliche Leistungen bringen, aber einfach zu managen sind
  • In Meetings immer am selben Platz zu sitzen

Die Todeszone kann sich, wie die anderen Zonen auch, oft in Kleinigkeiten sehr deutlich ausdrücken. Sie wächst beständig und frisst die Komfortzone von innen her auf. So lange bis nur mehr ein ganz schmaler Bereich der Komfortzone übrig ist, in dem Sie oder Ihre Organisation sich bewegen können. Wenn der immer selbe Sitzplatz im Meeting kein Kann, sondern ein Muss geworden ist, stecken Sie tief in der Todeszone.

Die Panikzone – die hysterische Schwester der Komfortzone

Das andere Extrem ist die Panikzone, das übertriebene, oft nicht ausreichend vorbereitete Verlassen der Komfortzone. Sie zeigt sich in massiver Überforderung. Ganz nach dem Motto: „Lerne sehr schnell schwimmen, oder geh unter!“ kann man in der Panikzone Neues lernen. Es finden grundlegende Veränderungen statt, allerdings auf eine oft sehr schmerzhafte, bisweilen gefährliche Art und Weise.

Ob Sie sich in der Panikzone befinden ist körperlich messbar. Der Blutdruck, die Pulsfrequenz, der Atemrhythmus steigen damit verbunden oft. Der Hautwiderstand sinkt. Sie zeigen alle körperlichen Anzeichen von Panik und massivem Stress. Auch in Organisationen gibt es die Panikzone mit all ihren Anzeichen für massiven Stress der Organisation.

Beispiele für die Panikzone im Business

Beispiele bzw. typische Situationen für die Panikzone im Business, bei einzelnen Personen oder auch in Organisationen sind:

  • Ein großer Kunde fällt weg und die Vertriebsorganisation hat in den letzten Jahren keine Neukunden gewinnen müssen
  • Ein Buchhalter wird in der Verkauf versetzt und soll sich dort um die Neukundengewinnung kümmern (ein zugegebenermaßen extremes Beispiel J )
  • Mitbewerber reduzieren die Preise deutlich und unerwartet
  • Ein unerfahrener Außendienstmitarbeiter erhält ein neues Verkaufsgebiet
  • Ein Verkäufer macht zum ersten Mal Kaltakquise am Telefon
  • Sie müssen Ihren ersten größeren Vortrag halten, vor 500 Personen und das auf Englisch

In Ihrer Praxis finden Sie sicher viele weitere Beispiele für Ihre ganz persönliche Panikzone. Wie erwähnt ist die Definition der Komfortzone wie auch der anderen drei Bereiche höchst individuell.

Die Stretchzone – der Weg raus aus der Komfortzone

Die Stretchzone, bisweilen auch als Lernzone bezeichnet, ist die Lösung all der mit den anderen Zonen einhergehenden Problemen. Sie hat daher sehr große Bedeutung für Ihre persönliche und geschäftliche Entwicklung. Sie führt sie raus aus der Komfortzone und überbrückt den oft allzu großen Abstand zwischen Ihrer Komfortzone und Ihrer Panikzone.

In der Stretchzone scheint es anfangs oft etwas gefährlich, vieles ist ungewohnt und neu, Sie kennen sich nicht aus, es gibt noch keine eingespielten Abläufe und Routinen, Sie fühlen sich ein wenig unsicher, manches ist schwierig oder anstrengend und Sie fühlen sich unwohl.

Doch bei all den negativen Dingen ist eines wichtig: All das ist für Sie bewältigbar. Bisweilen mit Mühe und erst nach einer längeren Zeit, aber es ist bewältigbar. Anders als in der Panikzone wird Ihnen in der Stretchzone nichts begegnen, was Sie umbringt. Und was Sie nicht umbringt, macht Sie, wie der Volksmund weiß, härter. Sie lernen und wachsen an der Erfahrung. Und was heute noch schwierig erscheint, ist morgen vielleicht schon machbar und nächste Woche einfach.

Beispiele für die Stretchzone im Business

Um sich in der Stretchzone aufzuhalten müssen Sie Ihre Komfortzone verlassen. Beispiele dafür sind:

  • Eine Preiserhöhung durchführen
  • Eine gewagte These in einem Blogbeitrag formulieren
  • In einem Verkaufsgespräch einen etwas höheren Stundensatz verlangen, als Sie sich normalerweise zutrauen
  • Einen Vortrag vor weniger als 50 Zuhörern halten, wenn Sie noch nie einen gehalten haben (was für manche aber schon Panikzone ist)
  • Bewusst einen Mitarbeiter ins Team aufzunehmen von dem Sie erwarten, dass er großartige Leistungen bringt, aber schwierig zu führen ist
  • Die Sitzordnung in einem regelmäßigen Meeting zu ändern
  • Prozesse, die seit Jahren eingespielt sind hinterfragen und über Alternativen nachzudenken (noch nicht die Veränderung)
  • Eine neue Art der Kundengewinnung testen

Nochmals sei darauf hingewiesen, dass die Definition der Stretchzone nicht MEHR bedeuten muss. Ganz im Gegenteil, oft ist das Weniger oder gar das Weglassen etwas, das sich in der Stretchzone befindet. Die Bedeutung der Stretchzone ist aber in jedem Fall ein ANDERS.

Die Komfortzone – Das Buch zum Thema

Noch viel mehr zu den einzelnen Zonen in allen Ihren Lebensbereichen finden Sie im Buch: Der Stretchfaktor!

Der Stretchfaktor und Leserstimmen Amazon - Komfortzone im Business - Roman Kmenta - Vortragsredner und Autor

Komfortzone – zuerst verlassen, dann erweitern

Der Schlüssel zu Ihrem persönlichen und geschäftlichen Wachstum ist das sogenannte „Stretching“. Stretching ist das bewusste, absichtliche, geplante Verlassen Ihrer Komfortzone. Und zwar dann, wenn Sie NICHT dazu gezwungen sind. Dann, wenn es Ihnen gut geht, das Geschäft läuft, die Kunden kaufen. Die Preise akzeptiert werden. Das Verkaufsteam funktioniert. Der Mitbewerb keine dummen Sachen macht. Genau dann sollten Sie raus aus der Komfortzone.

Verlassen Sie Ihre Komfortzone! Warum? Weil es Ihnen gut geht!

Die beste Zeit Ihre Komfortzone zu verlassen ist, wenn es Ihnen gut geht! Warum? Wenn es Ihnen gut geht haben Sie die Zeit, das Geld und / oder die Leistungsfähigkeit, die Sie benötigen, um Veränderungen anzugehen. Verlassen Sie Ihre Komfortzone also, solange Sie die Ressourcen dafür haben. Wenn die Krise (in welcher Form auch immer) vor der Türe steht oder bereits akut ist, fehlen Ihnen diese Ressourcen oft.

Durch regelmäßiges Stretching erweitern Sie Ihre Komfortzone. Sie wächst. Genauso wie durch regelmäßiges Muskeltraining Ihre Muskeln wachsen und stärker, leistungsfähiger werden. Der Bereich in dem Sie sich wohlfühlen, Ihre Komfortzone, wächst ebenso und wird dadurch breiter. Sie haben dadurch mehr Verhaltensmöglichkeiten. Und im Wettbewerb ist derjenige mit den meisten Verhaltensmöglichkeiten oft den entscheidenden Schritt voraus.

Raus aus der Komfortzone als entscheidender Erfolgsfaktor

Das geplante und konsequente Verlassen der Komfortzone ist für Menschen und Organisationen einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren. Das regelmäßige Hinterfragen dessen was aktuell gemacht wird und gut funktioniert bringt das Maß an Veränderung mit sich, dass es braucht. Nicht um erfolgreich zu sein! Nein, um erfolgreich zu bleiben!

Um erfolgreich zu sein, müssen Sie die Komfortzone nicht verlassen! Aber, um erfolgreich zu bleiben!

Komfortzone verlassen aber wie?

„Gut und schön, aber wie genau kann ich denn meine Komfortzone verlassen und wohin soll ich gehen?“ werden Sie sich vielleicht fragen. Ein paar Ideen dazu.

Achten Sie auf unangenehme Gefühle

Unangenehme Gefühle, speziell Angst, sind ein guter Indikator dafür, dass Sie sich dem äußeren Rand Ihrer Komfortzone nähern und drauf und dran sind diese zu verlassen. Nehmen Sie das Gefühl wahr und reflektieren Sie es kurz. Wenn Ihr Verstand JA sagt, gehen Sie in Ihre Angst rein und aus der Komfortzone raus. Angemerkt sei, es geht hier um Entscheidungen, die nicht lebensbedrohlich sind. Nicht für Sie und nicht für Ihr Business. Wenn Sie daran denken einen Kunden anzurufen, der schon länger nicht gekauft hat und es Ihnen wiederstrebt zum Hörer zu greifen, TUN SIE ES!

Achten Sie auf angenehme Gefühle

Achten Sie auf angenehme Gefühle. Denn sie sind ein Zeichen dafür, dass Sie sich in der Komfortzone befinden. Wenn Sie da im Moment auch bleiben wollen, dann ist das absolut in Ordnung. Aber vielleicht bietet sich ja gerade in dieser Situation eine Gelegenheit, die Komfortzone ein Stück weit zu verlassen.

Machen Sie einen Plan zum Verlassen Ihrer Komfortzone

Listen Sie alles, was Sie tun auf und definieren Sie für jede Tätigkeit bzw. jeden Zustand in welcher Zone Sie sich dabei befinden. Wenn es die Komfortzone ist, überlegen Sie sich, was Sie von hier aus in die Stretchzone befördern würde und machen Sie einen Plan für Stretching-Aktivitäten. Dieser könnte z.B. jeden Tag eine konkrete Stretching-Aktivität beinhalten. Und wenn Sie jeden Tag etwas tun, um Ihre Komfortzone ganz bewusst zu verlassen, werden Ihre „Muskeln“ unglaublich wachsen.

Sollten Sie sich in der Todeszone wiederfinden, treffen Sie die Entscheidung diesen Zustand zu verändern. Und zwar dringend! Bisweilen werden Sie dafür Unterstützung benötigen. Wenn Sie in der Panikzone sind, haben Sie ohnehin nur einen Gedanken im Kopf: „Möglichst schnell raus da!“

Gratis Leseprobe

Eine gratis Leseprobe aus dem Buch „Der Stretchfaktor“ können Sie hier downloaden:

Buch Stretchfaktor Leseprobe Kmenta

Tipps für’s Verlassen der Komfortzone – Beispiele für Stretching im Business

Nachfolgend einige typische Beispiele und Anregungen wie Sie die Komfortzone verlassen und so Ihre Verhaltensspielräume erweitern können:

  • Machen Sie Preiserhöhungen. Regelmäßig.
  • Speziell für selbstständige Dienstleister: Verlangen Sie etwas mehr als Sie sich zutrauen.
  • Trennen Sie sich von Kunden, die nicht (mehr) zu Ihnen passen.
  • Sagen Sie NEIN zur nächsten Frage nach einem besseren Preis. Lesen Sie dazu auch den Beitrag: NEIN – das profitabelste Wort der Welt.
  • Bieten Sie eine Leistung an, die Sie noch nie angeboten haben und die eigentlich noch ein Stück „zu groß“ für Sie ist.
  • Rufen Sie potenzielle Kunden an, die Sie sich insgeheim nicht kontaktieren trauen. Jeden Tag einen.
  • Planen Sie ein Projekt, das Sie für (etwas) zu groß bzw. ambitioniert erachten und erzählen Sie jedem davon (ein Buch schreiben, eine größere Veranstaltung organisieren …).
  • Testen Sie jede Woche / jeden Monat eine Akquisemethode, mit der Sie normalerweise nicht arbeiten.
  • Denken Sie über alternative Geschäftsmodelle in Ihrem Stammgeschäft nach.
  • Machen Sie eine Liste von Tätigkeiten, die Sie nicht mehr machen wollen (weil es keinen Nutzen mehr bringt) und lassen sie diese weg.
  • Notieren Sie 10 Dinge, die Sie auslagern sollten, weil Ihre Zeit dafür zu wertvoll ist und finden Sie einen Weg diese auszulagern. Lesen Sie dazu auch den Beitrag: Wie verschwenden Sie Ihre Zeit am liebsten?.
  • Gestalten Sie Ihren Arbeitsablauf komplett neu.
  • Gestalten Sie Ihren Arbeitsplatz um. Unterstützung dafür finden Sie bei der Raumexpertin Maria Husch. Lesen Sie dazu auch den Beitrag: Das Geheimnis höherer Preise liegt im Schlafzimmer.
  • Sprechen Sie jeden Tag mit einem Kollegen, Mitarbeiter, Vorgesetzten, Lieferanten, Kunden mit dem Sie schon lange nicht gesprochen haben.
  • Beginnen Sie den Arbeitstag immer mit der unangenehmsten Aufgabe.
  • Trennen Sie sich von Produkten und Dienstleistungen, die Ihr Angebot verwässern. Lesen Sie dazu den Beitrag: Strategische Positionierung II
  • Lesen Sie ein Fachbuch, dessen Titel Sie irritiert bzw. Ihrer Meinung entgegensteht oder dessen Autor Sie von vorneherein unsympathisch finden.
  • Durchforsten Sie Ihre Businessgarderobe und trennen Sie sich von Stücken, die Sie nicht mehr tragen bzw. nicht mehr tragen sollten. Lesen Sie dazu auch den Beitrag: Wer teuer ist, muss teuer wirken! Professionelle Unterstützung erhalten Sie bei Elisabeth Motsch, Expertin für Stil und Etikette.
  • Stellen Sie einen Mitarbeiter bzw. eine Mitarbeiterin ein, die bestens qualifiziert, aber ganz anders als der Rest des Teams ist.
  • Loben Sie jeden Tag einen Menschen im geschäftlichen Umfeld (es dürfen natürlich auch mehr sein).

Das sind nur ein paar Beispiele für Aktivitäten, mit denen Sie Ihre Komfortzone verlassen könnten. Ich bin überzeugt Ihnen fallen noch sehr viele mehr ein.

Raus aus der Komfortzone! Immer?

„Nein, nicht immer, aber immer öfter!“ lautet die kurze Antwort. Die Kunst für ein erfolgreiches Leben liegt darin, zu wissen welches Pferd man wann reitet und zu erkennen, wann ein Pferd tot ist. Idealerweise steigen Sie nicht ab, wenn das Pferd tot ist, sondern bereits vorher. Genau das ist Stretching. Es bleibt nach wie vor in Ihrem Ermessen zu entscheiden wann Sie in der Komfortzone bleiben und nichts verändern sollten und wann es an der Zeit wäre diese zu verlassen.

Konsequentes Verlassen der Komfortzone, geplantes Stretching erhöht die Wahrscheinlichkeit das zu erkennen und besser bei dieser Entscheidung zu werden. Wird es Ihnen immer gelingen die richtige Entscheidung zu treffen? Nicht immer, aber immer öfter!

Ich freue mich über Kommentare bezüglich Ihrer Erfahrungen mit dem Verlassen der Komfortzone hier auf meinem Blog. Wenn Ihnen der Beitrag gefällt und Ihnen Ideen für Ihr Geschäft gebracht hat, freue ich mich wenn Sie ihn auf den sozialen Medien teilen (Buttons gleich hier unterhalb).

Viel Erfolg damit!

Ihr

Keynote Speaker Roman Kmenta

Roman Kmenta

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Unternehmer, Autor und Keynote Speaker

Referent, Vortragsredner Roman Kmenta

Mag. Roman Kmenta ist als Keynote Speaker und Redner international tätig. Er berät Unternehmen und Unternehmer zu den Themen Verkaufs- und Marketingstrategien für höhere Preise, Honorare und Deckungsbeiträge.
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Fotos: Roman Kmenta, Fotolia