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Roman Kmenta – Vertriebsstratege, Keynote Speaker & Autor
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Positionierung ohne Spaßfaktor

Warum es gefährlich ist, wenn Ihnen Ihr Business Spaß macht

Positionierung – „Das was Du beruflich machst, muss Dir Spaß machen. Du musst dafür brennen, eine Leidenschaft dafür haben!“ Solche oder ähnliche Aussagen hört oder liest man immer wieder, wenn es um strategische Positionierung oder Expertenpositionierung geht. Wahrscheinlich habe ich selbst derlei auch schon geschrieben.

Und ja, wenn Ihnen das, was Sie tagein tagaus beruflich tun, Spaß macht dann ist das nicht grundsätzlich schlecht. Es gibt die Energie, jeden Tag aufzustehen und sich voll dieser Tätigkeit zu widmen. Dennoch sollten Sie es bei Ihrer Positionierung den Spaß nicht an die erste Stelle setzen. Denn „Positionierung by Spaß“ hat Haken und Nachteile. So viele und so große sogar, dass ich heute sage: „Nein, Ihr Business muss Ihnen keinen Spaß machen. Es ist sogar potenziell gefährlich, wenn es das tut.“

Business, das Spaß macht, ist gefährlich!

Positionierung by Spaß hat viele Nachteile

All diejenigen Unternehmer (aber für Angestellte trifft das durchaus auch zu), die Ihre Positionierung (einzig) nach dem Motto „Tu einfach, was Dir Spaß macht und mach ein Business daraus!“ definieren, laufen Gefahr, in eine der folgenden Fallen zu tappen:

Falle Positionierung #1 – Viel zu viele machen dasselbe

Die Dinge im Leben, die wirklich Spaß machen, machen meist sehr vielen Menschen Spaß. So treffe ich z.B. sehr viele Redner (zumal ich ja selbst einer bin), Coaches, Berater oder Online Marketer aber so gut wie nie Tatortreiniger oder Insektenvernichter. (Vielleicht ist das ja auch nur meine Branchenbrille mit der ich vermehrt Menschen wahrnehme, die sich in derselben Branche betätigen wie ich selbst.)

Viele machen dasselbe, weil vielen dasselbe Spaß macht!

Das führt dazu, dass viele Ähnliches anbieten, viele dieselbe Positionierung haben. Die Konkurrenz ist groß, die Preise, Honorare und Margen schrumpfen. Wie überall wo sich viele Anbieter tummeln. Konkurrenz belebt das Geschäft. Stimmt. Doch in erster Linie einmal für die Kunden. Als Anbieter sind Sie ohne Konkurrenz wesentlich besser dran. Eine Positionierung, mit der Sie ein Monopol haben, ist immer noch das höchste der Gefühle.

Lesen Sie dazu auch den Beitrag: Der Masterplan zur Weltherrschaft und Alleinstellungsmerkmale finden – 300+ USP Beispiele

Dabei weiß ich von einem Freund, der in dem Business tätig ist, dass Insektenvernichtung ein unglaublich lukratives und krisensicheres Geschäftsmodell ist. Eine phantastische Möglichkeit für eine punktgenaue Positionierung. So lukrativ, dass ich kurz (aber nicht ernsthaft) mit dem Gedanken gespielt habe, so eine Firma zu gründen. Aber die Viecher sind halt ekelig. Tatortreiniger kenne ich keinen. Sicher ein Nischengeschäft (zum Glück), aber ganz sicher mit sehr guten Verdienstmöglichkeiten würde ich meinen.

Falle Positionierung #2 – Wenn aus Spaß Ernst wird, macht es keinen Spaß mehr

Haben Sie es schon einmal erlebt, dass Sie etwas, das Ihnen an sich Spaß macht so oft machen, dass es Ihnen irgendwann keinen Spaß mehr macht? Sie sogar völlig die Lust daran verlieren. Die Gefahr ist noch deutlich größer, wenn Sie es beruflich machen und es daher tagein tagaus machen MÜSSEN. Es ist eine Sache gerne zu backen, ab und an, zu Anlässen. Jeden Tag Stunden in der Küche zu verbringen, das alles auf Facebook zu dokumentieren und jede Woche ein bis zwei Blogbeiträge zum Thema zu schreiben, kann sehr schnell zur belastenden Pflicht werden, die mit Spaß dann nichts mehr zu tun hat.

Mal im Ernst: Wenn aus Spaß Ernst wird, macht es oft keinen Spaß mehr!

Falle Positionierung #3 – „Spaß machen“ bedeutet nicht, gut in etwas zu sein

Einstein hat irrsinnig gerne Violine gespielt … sagt man. Zum Glück ist er Physiker geworden. Da war er echt gut darin. Von seinem Violinespiel konnte man das angeblich nicht behaupten. Viele Kunden leiden heute darunter, dass zu viele Menschen das tun, was ihnen Spaß macht, ohne bei ihrer Positionierung Rücksicht darauf zu nehmen, was sie wirklich können. Es ist bisweilen unglaublich wer bzw. was sich so alles in manchen Branchen herumtreibt. Viele davon wären besser beraten Tatorte zu reinigen (und würden dabei auch mehr Geld verdienen).

Ein Apotheker, ein Arzt, ein Automechaniker brauchen eine solide Ausbildung, um ihrem Gewerbe nachzugehen und das ist gut so. Doch überall dort, wo die Zugangsbarrieren nicht vorhanden sind, wimmelt es von Menschen, die tun, was ihnen Spaß macht. Ohne Rücksicht auf Verluste, oft Verluste der Kunden. Zum Glück können sie meistens auch keinen nachhaltigen Schaden anrichten, sondern werden einfach nicht mehr nachgefragt.

Falle Positionierung #4 – Wer sagt, dass den Spaß auch irgendjemand kauft?

Bei all dem Spaß sollte man bei der Positionierung nicht darauf vergessen, dass irgendwann auch Geld im Spiel sein sollte. Kunden, die kaufen. Ich weiß, Geld ist nicht das Wichtigste auf der Welt. Doch wenn niemand kauft, ist dieser Spaß nämlich kein Geschäft, sondern bei etlichen Selbstständigen, die ich kenne, nur ein (kostspieliges) Hobby. Bei all dem Spaß, den Ihnen Ihr Geschäft macht, müssen Sie sich im Rahmen Ihrer strategischen Positionierung seriöser Weise immer die Frage stellen (und das möglichst früh): Kauft das auch jemand? Gibt es dafür einen Markt?

Ja, ich weiß schon, für Red Bull gab es auch keinen Markt. Niemand hat einen Energiedrink nachgefragt bis Red Bull diesen Markt geschaffen hat. In langwieriger, anstrengender, mühsamer Kleinarbeit. Und: Die Menschen haben immerhin auch vor Red Bull schon etwas getrunken (was die Sache vereinfacht hat). Auch Apple hat den iPad Markt scheinbar aus dem Nichts geschaffen. Alle haben sich anfangs gefragt: Was mache ich bloß mit so einem Ding?

Und, wenn Sie meinen Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung ist dazu angetan einen komplett neuen Markt zu schaffen und Sie selbst haben das Zeug, die Ressourcen und die Ausdauer dazu, dann wünsche ich Ihnen ernsthaft sehr viel Erfolg. Die Welt braucht Menschen wie Sie! Wirklich!

Wenn Spaß der entscheidende Faktor für Ihre Positionierung ist, dann ist Ihre Lage ernst.

Doch viel öfter begegne ich Unternehmerinnen und Unternehmern, deren Geschäftsmodell auf den ersten Blick wie ein Hobby aussieht. Blöderweise aber auch auf den zweiten und den dritten. Aber es macht ihnen sehr viel Spaß und sie gehen voller Elan an die Sache heran. Solange bis sie sich irgendwann doch eingestehen müssen, dass es nach wie vor nur ein Hobby ist … das sie an die Öffentlichkeit getragen haben.

„Spaß machen“ allein reicht nicht für eine solide Positionierung

Zusammengefasst könnte man also sagen: Wenn Ihnen Ihr Business Spaß macht, dann ist das schön, aber es reicht definitiv nicht für Ihre Positionierung. Und der Spaß birgt allerlei Gefahren, die Sie sehr genau im Auge behalten sollten.

Bei Ihrer strategischen Positionierung geht es um sehr viel mehr als nur darum, dass es Spaß macht.

Die meistgelesen Beiträge zum Thema Positionierung

  • Marktdominanz: Der Masterplan zur Weltherrschaft
  • Unique Selling Point: Alleinstellungsmerkmale finden – 300+ USP Beispiele
  • Positionierung – Teil 1: Positionierung für Berater, Trainer und Coaches – Teil 1
  • Positionierung – Teil 2: Positionierung für Berater, Trainer und Coaches – Teil 2
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Aber wenn Die Positionierung nicht „Spaß machen soll“, was dann?

Ich hoffe ich habe jetzt nicht zu vielen von Ihnen den „Spaß“ an Ihrem Business genommen. Eine Spaßbremse sein, das will ich ganz sicher nicht. Was ich will, wenn ich für Sie schreibe oder mit Unternehmen und Unternehmern arbeite ist, dass vor allem auch Geld verdient wird. Eine Nebensache für viele (große wie kleine) habe ich bisweilen den Eindruck, aber eine letztlich doch sehr wichtige und entscheidende, wenn es ein Geschäft sein soll.

Aber wenn das Business, die Tätigkeit selbst keinen Spaß macht, was dann? Wie sollen Sie die Energie aufbringen Tag für Tag aufzustehen und sich 8, 10, 12 oder mehr Stunden dieser Tätigkeit widmen?

Du musst nicht tun, was Dir Spaß macht. Du musst nur wissen WARUM Du es tust.

Die Antwort lautet: Sie brauchen ein starkes WARUM als Basis für Ihre strategische Positionierung. Nicht das Business, nicht die Tätigkeit selbst muss Spaß machen, sondern der Grund, aus dem Sie es tun muss Sie antreiben, motivieren, muss Ihnen die Energie geben, die Sie brauchen um so lange durchzuhalten wie nötig.

Die Antwort auf das WARUM ist die eigentliche Basis für Ihre strategische Positionierung, für Ihr Geschäft überhaupt. Unternehmen und Unternehmer, die die eine Antwort auf dieses WARUM gefunden haben sind langfristig deutlich erfolgreicher.

Mein Freund ist auch kein Insektenhasser

Mein Freund in der Insektenvernichtungsbranche ist auch kein Insektenhasser, der sich nichts Schöneres vorstellen kann als Kakerlaken die Beine auszureißen, am besten Einzeln. Daran hat er keinen Spaß (so hoffe ich für ihn). Was ihm aber Spaß macht, ist Kunden zu gewinnen, Menschen zu führen und vielleicht auch das gute Gefühl dafür gesorgt zu haben, dass man in einem Restaurant guten Gewissens essen kann, ohne befürchten zu müssen etwas in der Suppe zu finden, was da nicht hingehört.

Auch Laufen macht mir keinen Spaß

Ich selbst laufe regelmäßig. Macht es mir Spaß? Nein. Nach all den Jahren immer noch nicht. Ich finde es langweilig. Aber es tut mir gut. Es hält mich in Form und gesund. Auch das Laufen muss keinen Spaß machen … und dabei ist es nicht einmal mein Business. Das Ergebnis macht Spaß.

AM Business statt IM Business Spaß haben

Und Spaß haben sollten Sie auch, aber nicht unbedingt nur daran IN Ihrem Business zu arbeiten, Kunden zu betreuen, operative Tätigkeiten umsetzen. Die Arbeit AN Ihrem Business ist die, die Ihnen extrem viel Spaß machen sollte, wenn Ihr Geschäft wachsen und gedeihen soll. In dem Fall habe ich nichts einzuwenden gegen unglaublich viel Spaß.

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Das WARUM bringt Flexibilität und Unabhängigkeit

Letztlich zeigt das Beispiel auch, dass es ein Riesenvorteil ist, wenn das WARUM die treibende Kraft ist. Selbst wenn es keine Insekten mehr zu vernichten gäbe, könnte mein Freund sein WARUM immer noch verfolgen. Er könnte immer noch Menschen führen und Kunden gewinnen und glücklich machen. Er ist nicht abhängig von einer bestimmten Tätigkeit, weil er auf ein Ziel und nicht auf eine ganz bestimmt Tätigkeit fokussiert ist. Das bringt deutlich mehr Flexibilität und Unabhängigkeit.

Ich selbst will Menschen und Unternehmen dabei unterstützen unternehmerisch und damit auch finanziell erfolgreich zu sein. Das könnte ich als Finanzdienstleister oder Anlageberater z.B. auch machen. Ich könnte auch wieder eine eigene Firma gründen, eine die nicht nur berät, sondern tatsächlich selbst etwas arbeitet 😉 und Mitarbeiter finanziell erfolgreich machen. Oder ich könnte als Lehrer in Pflichtschulen den Kindern schon früh die Grundlagen unternehmerischen Denkens beibringen (die wirklich schwierigen und anstrengenden Dinge spare ich mir noch für später auf). Oder, oder, oder. Mein WARUM bleibt dasselbe.

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Das Ziel ist der Weg

Das Ziel dahinter ist es, das Ihnen den Antrieb geben muss, auch Dinge zu tun, die keinen Spaß machen und trotzdem glücklich dabei zu sein (zumindest die meiste Zeit über). Haben Sie dieses Ziel? Die Antwort auf die Frage: WARUM tun Sie das?

Wenn ich mit Unternehmen und vor allem auch mit Einzelunternehmern arbeite ist das immer wieder eine der ersten Fragen, die ich stelle. Oft erhalte ich als Antwort ein langes, nachdenkliches Schweigen. Und das ist gut so. Das ist der erste Schritt. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei!

Was ist Ihr WARUM? Welche Erfahrungen haben Sie mit Spaß im Business gemacht? Hinterlassen Sie mir einen Kommentar dazu hier auf meinem Blog.

Ihr

Roman Kmenta - Keynote Speaker und Autor

Roman Kmenta

PS: Weitere Strategien und Tipps für Ihr erfolgreiches Business finden Sie im regelmäßigen „Quantensprung Magazin“. Registrieren Sie sich jetzt.

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12 Kommentare
  1. Heinz-Willi Wyes
    Heinz-Willi Wyes sagte:
    2. August 2016 um 15:29

    Hallo Herr Kmenta,
    Sie bringen es wieder auf den Punkt: „Wenn aus Spaß Ernst wird, macht es oft keinen Spaß mehr“. Das Phänomen erlebt man schließlich auch außerhalb der Berufswelt, wenn nämlich eine Lebensbeziehung dem Alltagstrott zum Opfer fällt. Dagegen hilft nur andauernde, qualitativ hochwertige Kommunikation zwischen den Partnern, Urvertrauen und natürlich der achtsame, respektvolle Umgang miteinander.
    Aber was tue ich gegen den „Bore out“, der sich auch trotz (oder wegen?) hoher beruflicher Belastung einschleicht?
    Ich habe mich für die Diversifikation entschieden und meine Hauptaktivität in eine etwas andere Richtung gelenkt. Der Haken: Ich kann die „Cash cow“, die mich trotz der nachlassenden Begeisterung am finanziellen Leben erhält, noch nicht schlachten. Das bringt es mit sich, dass die Belastung letztendlich noch größer wird und das Gesamtergebnis, gemessen am Einsatz, dürftig bleibt.
    Das ist wieder ein Paradebeispiel für Ihre Forderung nach einer messerscharfen Positionierung: die habe ich zur Zeit noch nicht. Ihre Beiträge helfen mir dabei, die Balance nicht zu verlieren und mir immer wieder die wichtigen Fragen zu stellen (wenn ich sie auch nicht immer befriedigend beantworten kann).
    Herzliche Grüße
    H.-W. Wyes

    Antworten
    • Roman Kmenta
      Roman Kmenta sagte:
      11. August 2016 um 1:15

      Hallo Herr Wyes,

      die richtigen Fragen sind mehr als 50 % des Erfolgs!!
      Viel Erfolg beim Antworten-Suchen!
      Beste Grüße
      Roman Kmenta

      Antworten
  2. Kerstin Boll
    Kerstin Boll sagte:
    3. August 2016 um 6:55

    Vier Argumente, viermal setze ich ein großes „Ja“ dahinter. Vielen Dank für den Artikel – empfehle ich gerne weiter.

    Antworten
    • Roman Kmenta
      Roman Kmenta sagte:
      11. August 2016 um 1:14

      Gerne und danke für’s Weiterempfehlen!
      Lg
      Roman Kmenta

      Antworten
  3. Anne-Barbara Kern
    Anne-Barbara Kern sagte:
    1. Februar 2018 um 9:49

    Lieber Herr Kmenta,

    ein prima Artikel, herrlich quer gedacht, und ich mag Ihren Humor! Am besten hat mir dieser Satz gefallen:

    „Du musst nicht tun, was Dir Spaß macht. Du musst nur wissen WARUM Du es tust.“

    Das kann ich voll und ganz unterschreiben! Ich tue das, was ich tue, weil ich damit einer bestimmten Sorte Menschen, die mir sehr am Herzen liegt und die meist keine Hilfe findet, wirklich helfen kann. Und in vielen Fällen macht das Spaß, es ist aber oftmals auch ganz schön anstrengend! Und das würde ich niemals durchhalten, wenn ich nicht wüsste, WARUM. Deshalb geht es mir manchmal ganz schön auf die Nerven, wenn ich diese Spaß-Geschichten höre… Denn wenn man etwas leistet, ist das eben (auch) Arbeit, und das darf es auch sein! 🙂

    Herzliche Grüße,
    Anne-Barbara Kern

    Antworten
    • Roman Kmenta
      Roman Kmenta sagte:
      1. Februar 2018 um 20:11

      Liebe Frau Kern,

      danke für den Beitrag aus Ihren eigenen Erfahrungen!

      Beste Grüße
      Roman Kmenta

      Antworten
  4. Hanno
    Hanno sagte:
    8. Februar 2018 um 19:55

    Aus Deinen 2 letzten Beiträgen, ergibt sich genau eine Strategie…Insektenvernichter….und dazu die Leute anstellen 😉 und weil es keinen Spass macht, keine Gefahr es nicht zu delegieren…und somit auch noch gegen diese Falle gewappnet. Geld abholen macht man dann noch besser selber 😉

    Antworten
    • Roman Kmenta
      Roman Kmenta sagte:
      9. Februar 2018 um 8:09

      Super Schlussfolgerung!! … Geld abholen ist Chefsache 😉 … ab einem gewissen Betrag. Und ja, ich finde „unattraktive“ Branchen wie Insektenvernichtung geschäftlich sehr „sexy“.

      Antworten
  5. Ute Latzke
    Ute Latzke sagte:
    11. März 2021 um 10:02

    Guten Tag Herr Kmenta, das ist ein inspirierender Beitrag, der sicher einige Ihrer Leser* zum nachdenken bringt. Obwohl mir Spaß macht, was ich tue (Kommunikation für Architekten*), ist es ganz wichtig, Entscheidungen zu treffen, die das Business voranbringen. Als kreative Texterin für Corporate Publishing und sogar Künstlerin war es mir immer wichtig, „breit“ aufgestellt zu sein. Motto: Man kann ja schließlich was und nimmt die (jede) Herausforderung an. Die Entscheidung für den Fokus auf Architekten habe ich mir nach langjähriger Erfahrung dann gegönnt. Es war genau richtig, zumal auch der Zeitpunkt 2020. Und nun heißt es lernen und wachsen. BTW: Angeregt durch eines Ihrer Bücher schreibe ich jetzt auch sehr gute Angebote! Bin gespannt auf weiteren Input von Ihnen. Beste Grüße Ute Latzke

    Antworten
    • Roman Kmenta
      Roman Kmenta sagte:
      11. März 2021 um 11:56

      Hallo Frau Latzke,
      ja, definitiv, ein gewisser Fokus ist oft sehr hilfreich!
      Es freut mich, dass Ihnen meine Bücher gefallen und ich bemühe mich immer wieder neue zu schreiben 🙂
      Gegen Ende März kommt das nächste!
      Beste Grüße
      Roman Kmenta

      Antworten
  6. Mirjam Schrepler
    Mirjam Schrepler sagte:
    11. Mai 2023 um 8:11

    Ich finde es unheimlich wohltuend, endlich auch mal einen Artikel wie diesen zu lesen, in dem ganz pragmatisch auch deutlich wird, dass für ein Business das blanke Mindset nicht reicht.

    „Das ist meine Passion…
    … deshalb glaube ich daran …
    … und weil ich dran glaube, wird das was… “

    Das funktioniert sehr selten.

    Es braucht doch auch ein Fundament unter anderem aus Benchmarkanalyse, Number-Crunching und den Basics aus der guten alten Betriebswirtschaftslehre.

    Daher danke für den tollen Artikel

    Mirjam

    Antworten
    • Roman Kmenta
      Roman Kmenta sagte:
      19. Mai 2023 um 13:34

      Danke, freut mich, dass der Artikel gefällt! Und ja, nichts gegen Spaß und Freude am tun, aber es braucht mehr für ein Business!

      Antworten

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