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Roman Kmenta – Vertriebsstratege, Keynote Speaker & Autor
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SMART Ziele als Erfolgskiller

7 Zielkriterien und Strategien, die Sie echt voranbringen

SMART Ziele – Ziele SMART formulieren ist eines der ehernen Gesetze in der Wirtschaft. Die SMART Methode steht für korrekte Zieldefinition.

Doch SMARTE Ziele sind nicht die beste Art wie Sie Ziele setzen können. In diesem Beitrag lernen Sie Zielkriterien kennen, die wesentlich produktiver sind als die SMART Formel, Zielkriterien, mit denen Sie Ihre Ziele erreichen – viel besser als nur mit dem SMART Prinzip.

Was bedeutet SMART – Die SMART Kriterien

SMART ist im Zusammenhang mit der Zielplanung ein Akronym. Die einzelnen Buchstaben stehen für:

  • S = Spezifisch
  • M = Messbar
  • A = Akzeptiert
  • R = Realistisch
  • T = Terminiert / mit Termin versehen
SMART Ziele setzen - Kmenta

Es gibt voneinander abweichende Auslegungen, was die SMART Bedeutung der einzelnen Buchstaben der SMART Zielformulierung bzw. die Zieldefinition SMART angeht.

So findet man bei R auch etwa Relevant und bei A Attainable (erreichbar). Die oben angeführte Variante der SMART Regel ist allerdings sehr verbreitet.

SMART Methode Vor- und Nachteile

Die Vorteile, die Sie haben, wenn Sie mit der SMART Formel Ziele formulieren sind klar: Die SMART Methode gibt der Zielformulierung Struktur und erhöht die Wahrscheinlichkeit der Zielerreichung.

Doch was soll schlecht an der SMART Formel sein? Klingt doch vernünftig, oder? Vernünftig? Ja! Wirksam?? Da stellt sich die Frage: Wofür sind Ziele gut? „Um sie zu erreichen!“ … werden die Vernünftigen sagen. Doch …

Wen Gott strafen will, dem erfüllt er alle seine Wünsche!

Wenn nur Ziele setzen und erreichen Ihr Ziel ist, dann reichen die SMART Zielkriterien wahrscheinlich. Doch wundern Sie sich nicht, wenn sie diese Ziele erreichen, aber dennoch nicht wirklich vom Fleck kommen, geschweige denn glücklich sind mit dem Ergebnis.

Ist also ein SMART Ziel wirklich ein smartes Ziel?

3 Gründe warum S M A R T Ziele nicht unbedingt SMARTE Ziele sind

Lassen Sie mich an der Stelle ganz bewußt den Advocatus Diaboli spielen. Gerade bei sehr anerkannten Methoden, Strategien und Vorgehensweisen – in diesem Fall eben der SMART Formel – ist es gut, diese bisweilen zu hinterfragen.

Oft entwickeln sich derlei Methoden zu einem Dogma, das manchmal nicht mehr zeitgemäß ist. Nicht, dass alle SMART Kriterien zum Ziele formulieren und Ziele setzen grundsätzlich schlecht wären. Ich will das Kind nicht mit dem Bade ausschütten.

  • Teilweise fehlen weitere wichtige Zielkriterien bei der Zielformulierung nach SMART bzw.
  • werden manche der Kriterien für ein SMART Ziel in der Praxis tendenziell einseitig interpretiert.

SMART Ziele formulieren hat mehrere, massive Nachteile.

Grund #1: SMART Ziele ordnen sich den Rahmenbedingungen unter

Wenn Sie Ihr Ziel SMART formulieren, passen Sie dieses gleichzeitig an die Umstände an, ordnen das Ziel diesen unter. Sie sollen ja z.B. realistisch sein. Und darüber nachzudenken was realistisch ist, schließt das Unrealistische bei der SMART Zielformulierung von vornherein aus.

Meist bleibt die SMART Zieldefinition bzw. SMART Zielvereinbarung dann noch ein wenig unter dem realistischen Level, um auf Nummer sicher zu gehen.

Wer alle seine Ziele erreicht, hat sie wahrscheinlich zu niedrig gewählt. – Herbert von Karajan

Grund #2: SMART Ziele produzieren Mittelmaß

Daher produziert die SMART Formel zur Zieldefinition mehr vom immer gleichen Mittelmaß. Maximal in neuen Schattierungen. Das müsste strenggenommen nicht so sein, aber, wenn man Ziele, die nach der SMART Regel formuliert wurden praktisch betrachtet, zeigt sich genau das sehr oft.

Grund #3: Klassische SMART Ziele begeistern oft niemanden

Kickoff Meeting im Januar. Der Geschäftsführer verkündet die Ziele für das Jahr, sauber definiert nach dem SMART Prinzip. Man strebt ein Umsatzwachstum von 7 % im Produktsegment A und eines von 5,5 % im Bereich B für die nächsten 12 Monate an … usw.

Alle Kriterien sind nach dem SMART Prinzip sauber erfüllt. Ein Raunen geht durch die versammelte Mannschaft bevor der frenetische Beifall erklingt. Doch halt. Irgendetwas stimmt nicht an diesem Bild. Oder können Sie sich das vorstellen? Echt?

Wen BEGEISTERN denn Unternehmensziele mit derlei Zielformulierungen wirklich? In den allermeisten Fällen nicht einmal diejenigen, die diese Ziele formulieren. Doch man hat seine Pflicht getan und Ziele sauber nach der SMART Methode formuliert. Ist es wirklich smart solche SMART Ziele zu definieren?

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Ziele sind nicht da, um erreicht zu werden

Eine grundlegend falsche Annahme ist jene, dass Ziele im Leben dafür da sind, erreicht zu werden. Wenn Sie sich Ziele setzen, die Sie erreichen, dann waren – streng betrachtet – die Ziele zu niedrig.

Ziele – egal ob Lebensziele oder Unternehmensziele – sind meines Erachtens nicht alle, nicht grundsätzlich und nicht immer dafür da, erreicht zu werden, sondern sollen …

  • Menschen mit Handlungsenergie versorgen. Das Ziel, das nie erreicht wird versorgt Sie – bei entsprechend geschickter Zielformulierung – mit endloser Energie.
  • begeistern.
  • Menschen, Mitarbeiter eines Teams oder Unternehmens, verbinden.
  • gleichzeitig trennen: Diejenigen, die sich für das Ziel begeistern von denjenigen, die es weltfremd, langweilig oder uninteressant finden … und das Unternehmen deshalb verlassen. Und das ist gut so. Das verstärkt die Energie des Gesamten.

Das Ziel, das nie erreicht wird, kann gerade deshalb ein sehr spannendes Ziel sein.

Die Mischung macht es

Praktisch gesehen macht es – wie so oft im Leben – die gute Mischung aus. So auch bei der Zielsetzung. Sie können sich

  • kleinere Zwischenziele zur Kontrolle entlang des Weges setzen, die Sie durchaus erreichen und
  • größere, längerfristige, vielleicht sogar unendliche Ziele setzen, die Sie möglicherweise nie erreichen

Wenn nicht SMART Ziele, was dann?

Wie aber können Sie Ziele setzen, die Sie deutlich voran bringen und Sie glücklich machen? Was, wenn nicht SMART Ziele? Dazu habe ich keine exakte Strategie, wie die SMART Regel.

Was ich aber habe sind eine Reihe von praktischen Tipps, die ich selber bei der Zielsetzung bzw. Zielvereinbarung anwende sowie sehr viele Strategien, die mir bei der Zielerreichung bzw. Zielumsetzung helfen (der wahrscheinlich noch wichtigere Teil). Diese finden Sie in den folgenden Beiträgen.

Die meistgelesenen Beiträge zum Thema Ziele setzen, Ziele erreichen

  • Ziele erreichen – 21+1 hochwirksame Tipps zur Zielerreichung
  • Rein in die Routine – 10 wirksame Tipps, um erfolgreiche Gewohnheiten zu etablieren
  • Der Masterplan zur Weltherrschaft
  • Die große Macht der Kleinigkeiten
  • Trennung von Erfolgsblockaden

Die 7 persönlichen „Best of“ aus meiner Zielsetzung

Mit welchen Zielkriterien arbeite ich selbst bei der Zielfindung bzw. mit meinen Klienten beim Ziele finden und Ziele definieren?

Wenn Sie sich Ziele setzen wollen, die Sie wirklich motivieren und einen Riesenschritt voran bringen, dann könnten Ihnen die folgenden Zielkriterien dabei helfen.

Zielfindung und Zielsetzung speziell für selbstständige Unternehmer und Einzelpersonen

Dabei spreche ich vor allem selbstständige Unternehmer für die berufliche Zielsetzung und persönliche Zielsetzung für Sie als Mensch und Ihre Ziele im Leben an. Für die Zielsetzung in Großunternehmen und Konzernen trifft vieles auch zu … allerdings ist das Ziele setzen dort doch ein anderes Spiel.

Keine Zielsetzungsformel, sondern meine eigenen besten Tipps

Ganz bewusst finden Sie in diesem Beitrag keine Formel zur Zielsetzung á la Ziele SMART formulieren, sondern eine Sammlung von Beispielen, Tipps und Strategien für Ihre Zieldefinition, mit denen ich selbst sehr gute Erfahrungen gemacht habe und immer noch mache.

Ziele setzen – Meine 7 persönlichen „Best of“

Ziele setzen – Tipp #1: Setzen Sie Ihre eigenen Ziele

„Na wessen Ziele soll ich sonst setzen?“ könnten Sie sich jetzt fragen. Doch so abwegig ist dieser Tipp zum Ziele finden nicht. Es werden extrem oft Ziele gesetzt – bewusst und oft auch unbewusst – die die Ziele anderer sind.

Ziele Beispiele dafür sind:

  • der Sohn will Arzt werden, weil seine Mutter sich das schon immer gewünscht hat
  • jemand will 10 Kilo abnehmen, weil andere meinen er bzw. sei übergewichtig
  • jemand will einen Marathon laufen, weil viele im Freundeskreis das auch schon gemacht haben

Öfter als wir glauben orientieren wir uns beim Ziele setzen an anderen statt an dem, was wir selber wollen. Wir setzen uns sogenannte Imageziele und erfüllen, wenn wir diese Ziele erreichen, damit die Ziele und Vorstellungen anderer. Eigene Ziele bleiben dabei oft auf der Strecke.

Der wichtigste Punkt erscheint mir daher, dass Sie wirklich eigene Ziele finden und eigene Ziele definieren. Seine eigene Berufung, seine Lebensziele finden ist ein oft nicht einfaches, aber extrem wichtiges Unterfangen.

Lesen Sie dazu auch den Beitrag: „Berufung finden – 9 sichere Tipps für berufliche Selbstverwirklichung“. Er wird Ihnen bei der Zielfindung helfen.

Wenn Sie eigene Ziele setzen, statt die anderer kann das natürlich auch Konsequenzen für Ihr Umfeld haben und dazu führen, dass sich Ihr Freundeskreis, Ihre Peergroup verändert. Und das ist gut so. Ihre Peergroup ist einer der entscheidenden Einflussfaktoren auf Ihre Zielerreichung. Wie Sie die richtige Peergroup finden lesen Sie hier.

Ziele setzen – Tipp #2: Starten Sie oben, wenn Sie sich Ziele setzen

Das neue Ziele finden ist der entscheidende – und oft schwierigere Schritt – vor dem Ziele setzen. Ganz nach dem Motto:

Ich könnte alles erreichen, wenn ich nur wüsste was.

Starten Sie oben, wenn Sie Ziele formulieren, egal ob Sie persönliche Ziele definieren oder Unternehmensziele festlegen. Dadurch wird es einfacher in diesem Punkt.

Wenn Sie ganz weit oben starten, dann wird auch oft von Vision gesprochen. Letztlich – um es einfach zu halten – ist eine Vision ein sehr großes, langfristiges Ziel. Auch strategische Ziele ist ein Begriff, der in diesem Zusammenhang oft verwendet wird.

Arbeiten Sie sich von dort zielstrebig nach unten und werden Sie konkreter, detaillierter und kurzfristiger in Ihrer Zielformulierung.

Wenn Sie z.B. Unternehmensziele setzen dürfen sich daher die Zielfindung und Zielplanung nicht darin erschöpfen Umsatzziele oder Ertragsziele zu formulieren.

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Ziele setzen – Tipp #3: Emotionen als Basis für Zielsetzung

Anstatt wie beim SMART Ziele definieren sehr „kopfig“ vorzugehen, ist die Basis für Ziele, die Sie wirklich beflügeln, nicht Ihr Verstand, sondern Ihre Emotion, Ihr Herz. Und das hat einen ganz konkreten Grund.

Wenn Sie nur mit dem Kopf Ziele festlegen, dann arbeiten Sie dabei möglicherweise gegen Ihre Emotion und …

Wenn Ihre Emotionen im Widerspruch zu Ihrem Verstand stehen, dann hat der Verstand schlechte Chancen.

Sie stehen sich so beim Ziele stecken selbst im Weg, weil Sie möglicherweise zwar am selben Strang, aber in unterschiedliche Richtungen ziehen.

Warum nicht die Energie und den Schwung aus Ihrer Emotion mitnehmen und neue Ziele setzen in eine Richtung, in die Sie Ihre Emotion ohnehin zieht. Ihre Zielerreichung wird dadurch sehr viel leichter.

Was bedeutet das konkret?

Vergessen Sie die klassischen Zahlenziele wie „10 % mehr Umsatz“, „5 neue Kunden“ … diese lösen bei den meisten keinerlei Emotionen aus. Das heißt, vergessen Sie solche Zielformulierungen nicht ganz.

Sie dürfen diese Ziele schon haben und brauchen Sie vielleicht auch für Banken, Geschäftspartner oder auch die Zielvereinbarung mit Mitarbeitern etc. Aber im Mittelpunkt und an erster Stelle Ihrer Zielsetzung sollten Ihre Emotionen stehen.

Ziele setzen – Tipp #4: Groß ist gut, wenn es um Zielsetzung geht

Große Ziele haben beim Ziele setzen und erreichen mehrere Vorteile für Sie:

  • Wenn Sie sich ein großes Ziel setzen, brauchen sich nicht dauernd neueZiele finden bzw. neue Ziele setzen, weil Sie schon wieder Ihre Ziele erreicht haben.
  • Große Ziele strahlen stärker auf andere aus. Wenn Sie sich große Ziele planen, ziehen Sie andere – auch potenzielle Mitarbeiter oder Geschäftspartner – die dieses Ziel erreichen und gemeinsam mit Ihnen daran arbeiten wollen, an.
    Wenn Ihre strategische Zielplanung – wie bei Elon Musk mit SpaceX – vorsieht, den Mars zu besiedeln, dann werden Sie zwar mehr Gegner, aber auch mehr Fans finden, als wenn Sie nächstes Jahr Ihren Umsatz um 5 % steigern wollen.
  • Wenn Sie sich hohe Ziele setzen, erscheinen Hindernisse auf dem Weg zur Zielerreichung wesentlich kleiner und versperren Ihnen nicht den Blick auf Ihr Ziel.

Hohe Ziele setzen - Roman Kmenta - Business Coach

  • Große Ziele bringen oft große Ergebnisse. Selbst, wenn Sie diese nicht erreichen sind Sie meist ein schönes Stück weitergekommen, als wenn Sie kleine Ziele formulieren.

Wie groß sollten Ihre Ziele sein?

Nicht kleckern, sondern klotzen lautet die Devise. Setzen Sie Ihre Ziele …

  • so groß, dass sie den Rahmen des Realistischen sprengen.
  • so groß, dass Sie es nicht wagen diese laut auszusprechen, aus Angst sich zu blamieren.
  • so groß, dass sie zumindest in Teilbereichen die Welt verändern werden.
  • so groß, dass Sie zu Beginn gar keine Idee haben wie Sie das je erreichen sollen.

Daraus ergibt sich automatisch die Frage: „Wie soll ich das bloß diese Ziele erreichen?“ Und das ist eine sehr gute und produktive, selbst, wenn Sie nicht gleich eine Antwort darauf finden.

Ziele sind dann interessant, wenn Sie sich diese nicht laut sagen trauen aus Angst, sich zu blamieren.

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Ziele setzen – Tipp #5: Motivierende Ziele formulieren

Zum Ziele erreichen benötigen Sie vor allem eine Menge Energie und Motivation (und Sie können sich die Zielerreichung mit diesen 21 Tipps noch einfacher machen).

Achten Sie beim Ziele setzen daher vor allem auch darauf, dass Sie packende, motivierende Ziele haben. Wenn Ihre Ziele attraktiv oder anziehend sind, geht die Zielformulierung in die richtige Richtung, aber das reicht noch nicht. Wenn Sie die vorigen Tipps beherzigt haben, werden Ihre Ziele dieses Kriterium sehr wahrscheinlich bereits erfüllen.

Nur motivierende Ziele liefern Ihnen die Energie, die Sie brauchen, um zielorientiert zu bleiben und konsequent und unermüdlich an der Zielerreichung zu arbeiten. Wenn Ihre Ziele nicht anziehend genug sind und es Ihnen daher an der Motivation für die Umsetzung fehlt, brauchen Sie sehr viel mehr Disziplin für die Zielerreichung, wie Sie hier nachlesen können.

Ziele setzen – Tipp #6: Erlebnisse als Hebel für Ihre Zielsetzung

Eine weitere Strategie, mit der ich – mit fortschreitender Lebenserfahrung – immer besser fahre ist jene, beim Ziele setzen vor allem Immaterielles im Fokus zu haben. Statt wie früher Dinge als Ziel zu haben – nichts spricht grundsätzlich dagegen – habe ich immer öfter Erlebnisse als Ziel.

Beispiele für Erlebnisse als berufliche Ziele:

  • als Keynote Speaker vor 10.000 Menschen sprechen
  • monatlich von einem großen Fernsehsender zu einem passenden Thema interviewt werden
  • auf der Titelseite einer großen Tageszeitung zu erscheinen … und das idealerweise nicht als Negativbeispiel 😉

Natürlich habe ich immer noch auch materielle Ziele, aber ich stelle fest, dass die anderen oft viel spannender und motivierender sind.

Ziele setzen – Tipp #7: Setzen Sie neue Ziele, wenn die alten nicht mehr passen

Viele Menschen haben oft Angst, sich durch das Setzen von Zielen zu sehr einzuengen. Doch das ist überhaupt nicht der Fall. Wenn Sie Tipp #1 beherzigen und eigene Ziele setzen, dann haben Sie auch die Macht diese Ziele jederzeit zu ändern und neue zu formulieren.

Wie eine alte Indianerregel schon sagt:

Wenn das Pferd tot ist, steige ab.

Das Schwierige daran ist zugegebenermaßen manchmal zu erkennen

  • ob das Pferd tot ist
  • ob es noch gar nicht losgeritten ist und immer noch am Start herumsteht oder
  • ob man es so langsam reitet, dass man diesen Eindruck gewinnen könnte es sei tot.

Die Entscheidung, ob Sie Ihr Ziel weiterverfolgen oder ein neues Ziel setzen, müssen letztlich Sie selbst treffen. Und gleich vorweg: Manchmal wird sie richtig sein, manchmal falsch, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.

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Ihre Erfahrungen mit der SMART  Prinzip

Ich freue mich, wenn Sie mir Ihre Erfahrungen zum Thema Ziele setzen – mit oder ohne SMART Methode als Kommentar hier in meinem Blog hinterlassen.

Viel Erfolg beim Ziele setzen und Ziele umsetzen.

Genießen Sie den Weg, denn der ist bekanntlich das Ziel!

Ihr

Roman Kmenta - Keynote Speaker und Autor

Roman Kmenta

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13 Kommentare
  1. Ole
    Ole sagte:
    27. November 2018 um 10:34

    Hallo.

    Ihnen ist ein klassischer Denkfehler unterlaufen. Smart Ziele sind nicht dazu da, Abschnitte zu setzten in denen man Fortschritte macht. Smart Ziele dienen dazu, dass man durch gekonnte Zielsetzung etwas erreicht und nicht letztendlich gar nichts bei herum kommt. Die Psychologie bei Zielen ist, dass wir, wenn wir sie erreichen stetig mit Erfolgserlebnissen motiviert werden. Ein Ziel, das ich nie erreichen kann, kann mich auch nicht langfristig motivieren. Ein Beispiel: Sie wollen einen Marathon laufen, sind aber nicht trainiert. Unklug wäre z.B. zu sagen: „Ich schaffe es in 2 Wochen los gehts!“ Ebenfalls unklug wäre: „Ich habe als Ziel bester Läufer aller Zeiten zu werden.“, was Sie niemals erreichen können. Klug und smart wäre: „Ich trainiere einige Monate nach einem Trainingsplan und in einem Jahr schaffe ich es.“ Das ist smart formuliert und realistisch. Ziele müssen erreicht werden. Was Sie meinen ist vielleicht, dass man durch große Visionen und Träume einen Grundanreiz im Leben hat, aber selbst Träume verwirklicht man irgendwann. Im Leben muss man Stück für Stück gehen und Smart Ziele verschaffen einem einen guten Überblick und Anreiz für das nächste Ziel. Wenn die Smart Ziele unter dem Erreichbaren liegen, hat man sich schlicht verschätzt. Aber das kann einem immer passieren.

    Ziele erreichen, Erfolgserlebnis haben, nächsthöheres Ziel stecken. So kommt man zum Erfolg. Und nicht, indem man ewig lang einem Ziel nachjagt, das man eh nicht erreichen wird. Das deprimiert auf Dauer enorm.

    Antworten
    • Roman Kmenta
      Roman Kmenta sagte:
      30. November 2018 um 15:52

      Da bin ich schon bei Ihnen. ich will die SMART Formel ja nicht komplett „verteufeln“. Ich stelle einfach in der Praxis fest, dass damit zu 90 % öde, langweilige und unambitioniert Ziele produziert werden. Das mag vielleicht nicht sosehr an der Formel liegen als an den Menschen, die sie setzen 😉

      Antworten
  2. Peter
    Peter sagte:
    12. Dezember 2019 um 7:44

    Ihre ANTWORT ist aus meiner Sicht wieder nur eine rein verkäuferische, damit Sie Ihre Sachen verkaufen. Wenn die Ziele nicht ambitioniert sind, dann ist doch die Formel nicht falsch, sondern die Haltung bzw. die Führung bzw. die Selbstmotivation. Wenn sich jemand zu sehr an den Rahmenbedingungen hält, sich zu kleine Ziele setzt etc., ist dann die Formel falsch oder macht ein Mensch gerade etwas nicht richtig?

    Antworten
    • Roman Kmenta
      Roman Kmenta sagte:
      12. Dezember 2019 um 21:04

      Hallo Peter,
      ich betreibe eine kommerzielle Website. Das ist mein Unternehmen und nicht mein Hobby, daher ist es natürlich meine Absicht etwas zu verkaufen (was ich auch jedem meiner Klienten empfehlen würde) … wenngleich es in dem Beitrag fast nichts zu kaufen gibt.
      Mit dem Inhalt meines Beitrages hat das allerdings nichts zu tun.
      Ich denke die SMART Formel inspiriert Menschen nicht sich wirklich spannende Ziele zu setzen … meine Lösung ist wie ich geschrieben habe einfach nur Kriterien, mit denen ich gut arbeite. Wenn die jemand anderer auch nutzen mag … gerne.

      Antworten
  3. Sabine Grösel
    Sabine Grösel sagte:
    15. März 2020 um 10:43

    Die SMART-Methode ist auch im privaten Bereich ein wirksames Mittel, um Ziele greifbar zumachen.
    Wendet man diese Methode gezielt an, erhält man in kurzer Zeit ein konkretes, terminiertes und realistisches Ziel. Schwierig wird es natürlich dann, wenn statt konkrete Kennzahlen (10kg Abnehmen, Halbmarathon laufen etc.), eher ein Zustand dem Ziel entspricht (z.B. gelassener reagieren etc.).
    Aber auch hier gibt es die Möglichkeit diesen Zustand zu beschreiben.

    zum Beispiel durch gezielte Fragen:
    • Welches Bild entsteht, wenn Du das Ziel erreicht hast?
    • Was hörst Du dann?
    • Wie fühlt es sich an?

    Auch schön, die Frage: „Wer bist Du dann?“.

    Ich selbst habe eine Anleitung „lerne smart Zielen
    (https://motivationswecker.de/zielsetzung/smarte-ziele/)
    verfasst, die sich genau mit diesem Thema beschäftigt, die SMART-Methode im privaten Bereich wirkungsvoll zu nutzen.

    Vielleicht eine Inspiration für den einen oder anderen?

    Viel Erfolg,
    Sabine Grösel

    Antworten
    • Roman Kmenta
      Roman Kmenta sagte:
      19. März 2020 um 18:45

      Stimmt, alle Sinne für die Darstellung des Zieles einzusetzen ist sicher eine förderliche Sache und verstärkt die Motivation.
      Danke für die Ergänzung.

      Beste Grüße
      Roman Kmenta

      Antworten
  4. Ewa
    Ewa sagte:
    14. Juli 2020 um 10:34

    Hallo Roman,
    ein erfrischend anderer Beitrag, den ich gerade bei dir entdeckt habe.
    Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und behaupte, dass man für Erfolg im Business keinen Plan braucht.
    Die SMART-Methode erfährt dann ihre Grenzen, wenn das Umfeld schwer einschätzbar ist und sich ständig verändert. In unserer heutigen Zeit ist das fast schon der Status Quo. Das ist auch der Grund, warum viele frustriert ihre Ziele aufgeben.
    Es gibt aber Wege und Strategien, wie man flexibel seinen Weg gestaltet und dennoch Ziele erreicht. Dafür braucht man keinen starren Plan und erst Recht keine „Wie-du-von-A-nach-B-kommst“-Anleitung. Was Menschen brauchen ist die Fähigkeit, selbstbestimmt ihre eigene Realität gestalten zu können.
    Sonnige Grüße,
    Ewa

    Antworten
    • Roman Kmenta
      Roman Kmenta sagte:
      16. Juli 2020 um 9:34

      Hallo Ewa,
      womit ich gut fahre ist ein Ziel zu haben und einen – sehr grob definierten – Plan … an dem ich allerdings nicht festklebe. Wichtig ist es immer den nächsten und vielleicht den übernächsten Schritt zu kennen und den dann auch zu tun.
      Beste Grüße
      Roman

      Antworten
  5. Carole Jung
    Carole Jung sagte:
    16. Dezember 2020 um 11:17

    Toller Beitrag! 🙂
    Ich muss sagen, dass ich seitdem ich die SMART-Methode benutze viel fokussierter arbeiten kann, da ich mein Ziel genau kenne. Man kann sich beim Schreiben der To-Do-Liste viele Learnings der SMART-Methode abschauen und so gängige Fehler beim Führen einer Aufgabenliste vermeiden. Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen weitern 🙂

    https://zeitmanagement-im-studium.de/smart-methode/

    Antworten

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