Fußball und Preispsychologie

Warum Preispsychologie entscheidet wer Fußballweltmeister wird!

Sichern die 594 Mio. € teuren Beine der deutschen Spieler den Titel?

Die große Frage, die in dieser Woche weite Teile der Welt bewegt ist: Wer wird Fußballweltmeister? „Aber was hat das mit Preispsychologie zu tun?“ werden Sie sich berechtigter Weise fragen. Fußball ist schon lange nicht mehr nur ein Sport. Das war es in den Anfängen. Heute ist Fußball ein Riesengeschäft in dem hohe Millionenbeträge bewegt werden. Und die Spieler werden um Unsummen ge- und verkauft wie Produkte. So gesehen haben Spieler ihre Preise. Und wenn es Preise gibt, dann wirkt auch die Preispsychologie. Daher habe ich mich im Hinblick auf das nahende Ende der WM zu einigen Gedankenspielen hinreißen lassen 😉 die allerdings durchaus einen vernünftigen Kern haben.

Preispsychologischer Grundsatz: „Was nichts kostet ist nichts wert!“

… sagt ein altes Sprichwort. Umgekehrt bedeutet das: Wenn etwas mehr kostet als etwas anderes, dann ist das auch mehr wert. Preis ist neben anderen Faktoren ein Qualitätsmerkmal in unserer Gesellschaft. Wir schreiben Produkten – und das wurde oft getestet – einen höheren Wert zu, wenn ihr Preis höher ist.

Die Preise der Fußballer

Nun, von welchen Preisen sprechen wir, wenn es um Fußballer geht? Einerseits werden hohe Transfersummen für den Verkauf eines Spielers von einem Verein an den anderen bezahlt. In Preisverhandlungen landet man da heutzutage immer wieder über der 100 Mio. € Grenze. Andererseits sind es die Gehälter der Spieler selbst.

Wenn man sich die Nationalmannschaften ansieht, dann ist Deutschland von denen, die noch im Bewerb sind die im Moment teuerste Nationalmannschaft. Der gesamte Marktwert der Spieler beläuft sich auf 594 Mio. €. Gefolgt von Brasilien im Wert von 467 Mio. € und Argentinien um 461 Mio. €. So könnte auch das Ergebnis der WM lauten. Zumal ja Brasilien durch den tragischen Ausfall von Neymar um 60 Mio. € an Wert verloren hat.

Steigert der Marktwert den Selbstwert?

Die Preise der Spieler und somit die Preispsychologie wirkt sich auf die fußballerische Qualität in zweierlei Hinsicht aus. Einerseits kann sich jeder leicht vorstellen, dass ein Spieler mit einem Marktwert von 40 Mio. € psychologisch gesehen mehr Selbstwert daraus ziehen kann als einer mit einem Marktwert von 5 Mio. €. Das hat natürlich eigentlich nichts mit dem spielerischen Können zu tun, aber ein hoher Selbstwert lässt Fußballer am Feld sicher anders agieren. So kann der Marktwert das Spiel eines Fußballers positiv beeinflussen. Natürlich kann das auch – bei sinkendem Marktwert – in die Gegenrichtung wirken.

Lassen hohe Marktwerte und Gagen die Gegner erzittern?

Ebenso nachvollziehbar ist es, dass ein Spieler durchaus mal mehr Respekt vor einem Gegner haben kann, der 3mal, 5mal oder 10mal so viel verdient. Menschlich betrachtet wäre das durchaus nachvollziehbar. „Bei genauerer Betrachtung steigt mit dem Preis auch oft die Achtung.“ … hat bereits Wilhelm Busch gewusst. Und wenn ein Spieler vor seinem Gegner großen Respekt hat und sich ihm „preislich unterlegen fühlt“ dann wirkt sich das auch auf seine mentale Stärke und sein Spiel aus.

Wer wird Weltmeister?

Wir wissen es zum Glück noch nicht. Sonst wäre es ja auch nicht mehr spannend. Preispsychologie und Psychomathematik lassen zwar gewisse Rückschlüsse zu, aber letztlich gibt es noch eine Menge anderer Faktoren, die den Ausgang eines Spiels bestimmen. Ansonsten wäre die teuerste Nationalelf der Welt, die Spaniens (Wert 751 Mio. €) nicht schon nach der ersten Runde wieder nach Hause gefahren. Und dennoch: Während die deutsche Mannschaft seit der EM um 100 Mio. im Wert zugelegt hat, verloren die Spanier um 27 Mio. €. Gibt die Preispsychologie also doch die Richtung vor? In diesem Sinne wünsche ich allen noch spannende Spiele 🙂

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Ihr

Keynote Speaker Roman Kmenta

Roman Kmenta

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Unternehmer, Autor und Keynote Speaker

Mag. Roman Kmenta ist als Keynote Speaker und Redner international tätig. Er berät Unternehmen und Unternehmer zu den Themen Verkaufs- und Marketingstrategien für höhere Preise, Honorare und Deckungsbeiträge.
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