• Einkaufswagen Einkaufswagen
    0Einkaufswagen
Roman Kmenta – Vertriebsstratege, Keynote Speaker & Autor
  • Roman Kmenta
  • Vorträge
  • Leistungen
    • Keynote Speaker
    • Vertriebsradar
    • Vertriebsstrategie
    • Downloads
  • Bücher
  • Anfragen
  • Presse
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü
  • Link zu X
  • Link zu Facebook
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Xing
  • Link zu Youtube
  • Link zu Pinterest
Preisdruck - Blog Roman Kmenta - Vortragsredner und Autor

Serie: Preisdurchsetzung als Führungsaufgabe – #1

7. September 2015/4 Kommentare/von Roman Kmenta
  • Share
  • Tweet
  • Teilen

Machen Sie es Ihren Verkäufern schwer

„Was würden Sie benötigen, um mehr zu verkaufen?“ Wenn Führungskräfte diese Frage an ihr Verkaufsteam stellen, dann hören sie oft: „Wir brauchen niedrigere Preise!“ Doch selbst wenn Sie Ihnen das geben könnten, würden Sie damit in vielen Fällen weder den Verkäufern noch dem Unternehmen einen guten Dienst erweisen. Wenn Sie für die Entwicklung Ihres Verkaufsteams und Ihres Umsatzes bzw. noch viel mehr Ihrer Gewinne etwas tun wollen, dann ist es das: Machen Sie es Ihren Verkäufern schwer!

Leidet Ihre Verkaufsorganisation unter dem Schlaraffenland-Syndrom?

Share on TwitterShare on Facebook

 

 

Gejammert wird immer … wenn auch auf hohem Niveau

Immer wieder bin ich für Unternehmen in Branchen tätig, denen es gut geht, sehr gut sogar (und speziell für Unternehmen, die sich in solchen Phasen befinden ist dieser Beitrag gedacht). Das heißt nicht, dass im Verkauf nicht gejammert wird, speziell über Preisdruck (das gehört ja auch ein wenig zum deutschsprachigen Stil), aber bisweilen wird auf hohem Niveau gejammert. Manchmal auf sehr hohem. Es besteht zwar ein wenig Preisdruck, aber man verkauft dennoch viel und zu guten Preisen und das ohne, dass sich der Verkauf sonderlich anstrengen müsste.

Wenn dieser Zustand eine Zeit lang anhält, ist fast spürbar wie der Verkauf satt wird und müde, bisweilen auch überheblich und arrogant und Biss und Elan verliert. Ich nenne das das „Schlaraffenland-Syndrom“. Die Verkäufer sind tief in der Komfortzone (siehe auch Beitrag: Sie wollen mehr verdienen, dann …)

Die Verkaufsmitarbeiter gewinnen den Eindruck: Das wird immer so weiter gehen. Doch das tut es meist nicht. Irgendwann kommt eine Veränderung, von Innen oder Außen und trifft das Unternehmen dann vollkommen unvorbereitet und mit voller Wucht. Zum Beispiel könnte ein Mitbewerber mit einem aggressiven Preis in den Markt einbrechen. Der Preisdruck steigt rasch an.

… wenn Sie übrigens mehr über die Hintergründe mangelnder Fähigkeit zur Preisdurchsetzung und im Umgang mit Preisdruck in Verkaufsorganisationen erfahren wollen, dann holen Sie sich hier das gratis E-Book: „Hilfe! Meine Verkäufer geben zu viel Rabatt!“ (inkl. einem kurzen Selbstcheck für Ihre Verkaufsorganisation)

E-Book Kmenta Verkäufer geben zu viel Rabatt - Führung

 

Preisdruck: Man ist konzeptlos, kopflos, ideenlos und viel zu langsam

Für den Verkauf ist es dann oft schon viel zu lange her, dass er mit einer solchen Herausforderung umgehen musste. Man ist konzeptlos, kopflos, ideenlos und unendlich langsam. Was soll man gegen den Preisdruck unternehmen? Und so ist es für den Mitbewerb ein Leichtes, rasch Marktanteile zu gewinnen und den Ihren Verkauf im Preiskampf zu schlagen. Das einzige Mittel gegen den Preisdruck, das der Verkaufsorganisation auf die Schnelle meist einfällt ist: Rabatte geben bzw. Preise reduzieren. Eine Situation, die in Märkten, in denen es lange keine wesentlichen Veränderungen gab, immer wieder passiert. Das Taxigewerbe und Uber, um nur ein Beispiel zu nennen. Wenngleich dieser neue Dienst durchaus umstritten ist sorgt er in jedem Fall für Bewegung in der Branche.

Erhöhen Sie den Preisdruck auf Ihren Verkauf selbst, bevor es die anderen tun!

Share on TwitterShare on Facebook

 

 

Machen Sie es Ihren Verkäufern schwer – gerade wenn es gut läuft

Oft bricht dann, wenn die K…. am Dampfen ist, hektische Aktionitis aus. Doch in dieser Panikphase etwas zu verändern ist schwierig. Besser, viel besser ist es vorbauend dafür zu sorgen, dass das Unternehmen, im Speziellen der Verkauf fit bleibt und jederzeit vorbereitet ist in Märkten mit steigendem Preisdruck richtig (das heißt profitabel) zu agieren. Und das erreichen Sie indem Sie beständig dafür sorgen, dass es Ihre Verkäufer nicht all zu einfach haben. Machen Sie es Ihnen schwer, gerade, wenn es gut läuft. Da ist es auch leichter erträglich für Ihr Verkaufsteam. Erhöhen Sie den Preisdruck auf Ihren Verkauf selbst, bevor es die anderen tun. Glauben Sie mir, das ist immer noch die ungefährlichere Variante. Kodak hat auch den Fehler begangen die Digitalfotografie (die sie entwickelt hatten) nicht zu forcieren, um sich nicht selbst Konkurrenz zu machen. Dann haben es eben die Anderen gemacht. Ein – in diesem Fall – tödlicher Fehler.

Mehr zum Thema finden Sie im Buch: Führen. Fördern. Verkaufen.

Cover Führen Fördern Verkaufen Front

 

Wie können Sie Ihren Verkauf gegen Preisdruck impfen?

Doch was konkret können Sie als Unternehmer oder Führungskraft tun, um Ihr Verkaufsteam fit zu halten für den Fall, dass der Preisdruck steigt?

  • Konsequentes Training
    Machen Sie konsequentes Training, speziell auch im Bereich Preisverhandlung und Umgang mit Preisdruck. Und damit meine ich nicht nur ab und an mal eine pro Forma Veranstaltung, sondern echtes, kontinuierliches Training (der Profisport dient hier als sehr gutes Beispiel) als Vorbereitung für den Ernstfall sozusagen.
  • Regelmäßige Preiserhöhungen
    Nutzen Sie die Gelegenheit – gerade, wenn es gut läuft – immer wieder auch die Preise sinnvoll zu erhöhen und so selbst für Preisdruck zu sorgen. Allerdings für positiven Preisdruck. Statt sich gegen sinkende Preise zu verteidigen, gilt es steigende Preise den Kunden zu verkaufen. Gerade in Zeiten, in denen der Preisdruck noch gering ist, haben Sie und Ihr Verkaufsteam die Ressourcen so eine Maßnahme zu argumentieren. (Lesen Sie auch den Beitrag: Preiserhöhung … und Ihre Kunden lieben Sie immer noch!)
  • Sonderaufgaben
    Überlegen Sie mit welchen Sonderaufgaben Sie Ihre Verkäufer betrauen könnten. Ganz im Sinne von Ausmisten, Aufräumen und Vorbereiten auf Zeiten mit höherem Preisdruck. Gerade dann haben Sie die Möglichkeit größere Projekte im Verkauf anzugehen, für die keine Ressourcen verfügbar sind, wenn es hart auf hart geht.
  • Herausfordernde Ziele
    Wenn Sie feststellen, dass Ihre Verkäufer ihr Geld allzu leicht verdienen, schrauben Sie die Anforderungen etwas hoch. Nur soweit, dass die Ziele immer noch erreichbar sind, wenn man sich anstrengt. Aber doch so hoch, dass Sie vermeiden, dass jemandem ohne Leistung die Belohnung in den Schoß fällt. Damit simulieren Sie das Belastungsniveau, das in Zeiten mit höherem Preisdruck herrscht und gewöhnen Ihrer Verkäufer daran.
  • Worst Case Szenarien
    Denken und spielen Sie in Ihrer Verkaufsorganisation Worst Case Szenarien durch. Was passiert, wenn sich der Mitbewerb verändert und der Preisdruck rasch steigt? Welche Handlungsalternativen und Strategien gegen den Preisdruck können Sie einsetzen?

Und nein, das ist keine Aufforderung unangenehm und garstig zu Ihrem Verkauf zu sein. Ganz im Gegenteil. Sie tun Ihren Verkäufern etwas Gutes mit diesem Verhalten (auch wenn es nicht immer von jedem gleich erkannt wird). Professionelle, gut trainierte Verkäufer gehören mit zu den wichtigsten und wertvollsten Ressourcen eines Unternehmens. Als Unternehmer oder Führungskraft ist es Ihre Pflicht, diese zu hegen und zu pflegen und dafür zu sorgen, dass sie stets voll leistungsfähig sind. Und das erreichen Sie nur dadurch, dass Sie sie beständig fordern.

Und wenn Sie entsprechend vorsorgen und Ressourcen aufbauen, können Sie es Ihren Verkäufern, in Zeiten mit hohem Preisdruck dafür vielleicht einmal etwas leichter machen! Sie werden es Ihnen danken!

Die weiteren Artikel aus der Serie „Preisdurchsetzung als Führungsaufgabe“ finden Sie hier:

  • Strategien zur Preisdurchsetzung für eine profitable Verkaufsorganisation
  • #2: Sorgen Sie für Verkäuferbegeisterung statt nur für Kundenbegeisterung

Die besten Strategien und Informationen „für Ihr Business ohne Preisdruck“ erhalten Sie im regelmäßigen „Quantensprung Magazin“.

Newsletter - inline

 

Besonders freue ich mich über Kommentare aus Ihrer Praxis als Führungskraft oder Unternehmer. Wie sind Ihre Erfahrungen zu diesem Thema?

Ihr

Keynote Speaker Roman Kmenta

Roman Kmenta

 

Autor und Keynote Speaker

Referent, Vortragsredner Roman Kmenta

Mag. Roman Kmenta ist als Keynote Speaker und Redner in international tätig. Er berät Unternehmen und Unternehmer zu den Themen Verkaufs- und Marketingstrategien für höhere Preise, Honorare und Deckungsbeiträge.
Roman Kmenta folgen auf Facebook, Twitter, XING, Google+, LinkedIn

Fotos: www.fotolia.de, Roman Kmenta

 

 

Eintrag teilen
  • Link to Xing
  • Link to Youtube
Das könnte Sie auch interessieren
Buchtipp "Nicht um jeden Preis" - Preisstrategien- iX Magazin Mai 2017 - Roman Kmenta - Autor und Keynote Speaker „Nicht um jeden Preis“ Buchtipp – iX Magazin 05/2017
Das passiert bei uns bei der Rabatt-Jagd - Interview radio EXPERTEN - Preisexperte Roman Kmenta Das passiert mit uns bei der Rabatt-Jagd – Interview radio EXPERTEN – 10/2018
Preisschilder gestalten mit Verkaufspsychologie - Roman Kmenta - Redner und Business Coach Preisschilder und Verkaufspsychologie – 6 absolut erstaunliche Strategien
Rhetorische Frage Fragetechnik Rhetorische Fragen
Elektrojournal 01-02 2019 - Cover - Mag. Roman Kmenta Warum sich der Handel billig nicht leisten kann – Elektrojournal – 01-02/2019
Elektrobranche 9 2023 Newsletter 1 Was soll ich bloß in meinen Newsletter schreiben? – Elektrobranche 09/2023
4 Kommentare
  1. Urbanetti
    Urbanetti sagte:
    10. September 2015 um 10:45

    Noch selten so eine treffende Analysierung des Verkaufs gelesen.
    Schlechte Verkäufer verkaufen primär über den Preis, Halbwissen und Intrigen sowie sich knapp unter den Wettbewerb setzen und nicht durch Kompetenz, Add Ons und Kundennutzen.
    Schlechte Verkäufer sind das Resultat eines schlechten Managements, welches seine Aufgaben nicht macht, nicht investiert und primär auf eine „jung dynamisch und erfolglos“ sowie Hunter Strategie setzt statt auf eine klare Marktanalyse und Befriedigung der Kundenbedürfnisse.
    Kommt dann noch schlechter Kundenservice, durch schlecht bezahlte und ungenügend ausgebildete Arbeitskräfte, hinzu wendet sich der Kunde schlicht ab.

    Antworten
    • Roman Kmenta
      Roman Kmenta sagte:
      13. September 2015 um 15:55

      Danke für den auf den Punkt gebrachten Kommentar!

      Antworten
  2. Kompetenz.Persönlich.Gestalten.
    Kompetenz.Persönlich.Gestalten. sagte:
    19. September 2015 um 6:53

    Vielen Dank für diesen inspirierenden Artikel. Die beschriebenen Massnahmen der Preisdurchsetzung erfordern Rückgrat und Courage von unseren Vertriebsleitern. Gut so. Denn statt Preisnachlässe zu geben, sollte bezogen auf die Kunden die bedürfnisgerechte Lösungsorientierung und Nutzenargumentation im Mittelpunkt des Agierens stehen.

    Antworten
    • Roman Kmenta
      Roman Kmenta sagte:
      19. September 2015 um 12:41

      Danke für Ihren Kommentar. Es freut mich immer wieder, wenn ich meine Leser inspierieren kann!

      Antworten

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlassen Sie uns Ihren Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nicht um jeden Preis Buch

Sie brauchen noch einen Redner für Ihre nächste Veranstaltung?

Ich würde mich freuen dazu beizutragen, dass diese ein voller Erfolg wird. Lassen Sie uns darüber sprechen wie!

Buchungsanfrage
Jetzt kaufen
Führen Fördern Verkaufen Buch
Jetzt kaufen
Als Amazon Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

Neue Blogbeiträge

  • Passive Verkäufer 1.1
    Passive Verkäufer sind kein Charakterproblem24. August 2026 - 7:00
  • Mehr Umsatz, Weniger Ge 1.1
    Mehr Umsatz. Weniger Gewinn.17. August 2026 - 10:00
  • Elektrobranche 7 8 2026
    Verkauft und vergessen! – Elektrobranche 07-08/202614. August 2026 - 8:33
  • Hater Positionierung 1.1
    Warum ihr Unternehmen Hater braucht10. August 2026 - 10:00
  • Pr Beitrag Unternehmer Werden.at
    Roman Kmenta macht Preise profitabler – unternehmer-werden.at 07.07.20264. August 2026 - 6:39
  • Harmonie Im Team 1.1
    Harmonie im Vertriebsteam als Warnsignal3. August 2026 - 10:00
  • Gutes Produkt Kein Umsatz 1.1
    Gutes Produkt, kein Umsatz: Warum Qualität keine Vertriebsstrategie ist27. Juli 2026 - 10:00

Kostenloses E-Book

Der Business Quantensprung Ebook
 ZUM DOWNLOAD

Top Blogbeiträge

  • Peergroup oder Beergroup
  • Artgerechte Rednerhaltung
  • Differenzierungsstrategien
  • Empfehlungsmarketing Neukundengewinnung
  • Touchpoints
  • Kundenakquise
  • Neukundenakquise 2.0
  • Mehrwert schaffen – 10 Top Value Hacks
  • Upselling – 10 erprobte Upsell Strategien für mehr Umsatz
  • Kaltakquise ohne Stress

Top Seiten

  • LLMS Info
  • Keynote Speaker
  • Redner buchen für Impulsvortrag
  • Business Coach
  • Vertriebsstrategie
  • Vertriebsradar

Meistbesucht

  • Preiserhöhung aber richtig
  • Einwandbehandlung „zu teuer“
  • Umsatz steigern im Einzelhandel
  • Umsatzsteigerung Strategien
  • Honorare Keynote Speaker und Redner
  • Preisnennung
  • Die „zu teuer“ Lüge
  • Preisverhandlung – 5 Fragen
  • Alleinstellungsmerkmale finden – 300+ USP Beispiele
  • Cross-Selling als Strategie
  • Angebote schreiben – 15 Tipps für erfolgreiche Angebotsschreiben
© Roman Kmenta » Impressum » Datenschutz » Webdesign aus Wien arket.io |
Als Amazon Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
  • Link zu X
  • Link zu Facebook
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Xing
  • Link zu Youtube
  • Link zu Pinterest
  • Blog
  • Presse
  • Roman Kmenta
  • Kontakt
Link to: Psychomathematik ® – KiSS*) – #4 Link to: Psychomathematik ® – KiSS*) – #4 Psychomathematik ® – KiSS*) – #4Mona Lisa und Preispsychologie mit Kreditkarten - Blog Vortragsredner Roman Kmenta Link to: Preispsychologie für Ihre Getränkekarte – Prostillion Sommer 2015 Link to: Preispsychologie für Ihre Getränkekarte – Prostillion Sommer 2015 Beitrag Preispsychologie für Getränkekarten - Prostillion Sommer 2015 - Kolarik und LeebPreispsychologie für Ihre Getränkekarte – Prostillion Sommer 2015
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
0
    0
    Warenkorb
    Warenkorb ist leerShop
    Weiter Einkaufen
    X