Preispsychologie für Preislistengestaltung

Preispsychologie Preislisten Gestaltung - Kmenta - Redner und Berater

5 wirksame, einfache Tipps, für Ihre profitable Preislisten Gestaltung

Preispsychologie für Preislistengestaltung – In vielen Branchen, nicht nur in Form von Menüs, Speisekarten und Getränkekarten in der Gastronomie, sind Preislisten wichtige Verkaufshilfen und Tools für das Marketing – online wie offline. In manchen Unternehmen sind Preislisten wichtiger als die Verkäufer selbst. Viele Kunden arbeiten tagtäglich mehrmals damit. Daher kann die preispsychologisch richtige Preislisten Gestaltung von entscheidender Bedeutung für Ihren Umsatz und vor allem auch für Ihren Gewinn sein. Und das Beste ist: Die wichtigsten preispsychologischen Tipps für Ihre Preislistengestaltung sind einfach umsetzbar.

Preispsychologie für Preislisten Gestaltung Tipp #1: Kunden kaufen oben

Viele Preislisten beginnen unten, d.h. mit dem niedrigsten Preis, wie ich in der Unternehmensberatung immer wieder feststelle. Der Kunde muss sich dann zum teuersten Produkt vorarbeiten. Auf Speise- oder Weinkarten ist das meist so. Das ist preispsychologisch grundverkehrt, was den Umsatz angeht.

Preipsychologische Studien zum Thema Preislistengestaltung zeigen immer wieder: Kunden kaufen oben! Das bedeutet, dass der Durchschnittsumsatz deutlich steigt, wenn man die Reihenfolge in der Preisliste umkehrt und mit den jeweils hochpreisigsten Produkten beginnt. Natürlich könnte man auch die profitabelsten Produkte mit den höchsten Deckungsbeiträgen ganz oben anführen, was vor allem dem Gewinn gut tut. Eine Frage der Preisstrategie.

Preispsychologie für Preislisten Gestaltung Tipp #2: Währungssymbole weglassen

Wenn die Preise ohne Währungssymbol angeführt werden, sind Ihre Kunden eher bereit zum teureren Produkt oder zur höherpreisigen Dienstleistung zu greifen sagt die Preispsychologie. Die Währungsangabe „alle Preise in Euro“ kann man z.B. in der Fußzeile unterbringen. Gerade bei der Preislistengestaltung ist das einfach anzuwenden.

Eine umfassende Sammlung von kreativen, preispsycholgischen Strategien und praktischen Ideen wie Sie Ihren Wert steigern können und damit Ihr Angebot preispsychologisch günstiger wirken lassen in meinem aktuellen Buch „Nicht um jeden Preis – Mehr Gewinn, mehr Wert, mehr Freude im Business.“ Hier können Sie eine kostenlose Leseprobe herunterladen, oder Sie holen sich gleich Ihr Exemplar als Hardcover oder im Kindle Format.

Nicht um jeden Preis - Buch - Roman Kmenta - Autor und Preisexperte

Preispsychologie für Preislisten Gestaltung Tipp #3: Kreditkartenlogos abbilden

Dass bei Bezahlung mit Kreditkarten die Ausgabefreudigkeit der Kunden steigt, weiß man. Virtuelles Geld auszugeben ist im Normalfall psychologisch deutlich weniger schmerzhaft, als sich von echtem zu trennen.

Doch auch schon die Logos der bekannten Kreditkartenunternehmen zu sehen (als visuellen preispsychologischen Reiz sozusagen), öffnet die Brieftaschen der Kunden und Konsumenten etwas weiter. Berücksichtigen Sie das daher bei der Preislistengestaltung und bauen Sie die Logos der Kreditkarten gut sichtbar ein.

Preispsychologie für Preislisten Gestaltung Tipp #4: Sauteuer, aber es wirkt

Selbst wenn das Glas Wein um 8,9 € nur selten bestellt wird gehört es auf die Getränkekarte (mit Bedacht auf das Gesamtkonzept des Lokals natürlich). Im preispsychologischen Vergleich dazu wirken nämlich die Weine um 4,9 € oder 3,5 € deutlich billiger als ohne diesen Kontrast und werden öfter gekauft. Bei der Preislistengestaltung in anderen Branchen trifft das sinngemäß zu.

Selbiges gilt für alle Sortimente im Einzelhandel, oder auch in der Dienstleistung. Die Superluxus Variante der Autowäsche um 99 € (im Vergleich zu 7,9 € für eine der günstigeren Varianten) etwa kann genau so viel Sinn machen wie der neueste Riesenbildfernseher um 9.490 €, der neben dem um 1.490 € steht und im preispsychologischen Vergleich wie ein Schnäppchen wirken lässt. Solche psychologischen Preise verfehlen auch hier ihre Wirkung nicht.

Lesen Sie mehr zu dieser psychologischen Preisstrategie im Beitrag „Verkaufsstrategie: Sauteuer, aber es wirkt!“

Preispsychologie für Preislisten Gestaltung Tipp #5: Mit Worten Werte schaffen

In der gehobenen Gastronomie ist es Standard und wird im Marketing bei der Preislistengestaltung oft genutzt: Das wortreiche Beschreiben der einzelnen Speisen. Schon lange hat man erkannt, dass das „zarte Rinderfilet von Pinzgauer Almkühen“ in den Augen des Gastes viel mehr wert ist als nur das „Rindsfilet“. Und wenn es mehr wert ist, wird auch mehr dafür bezahlt.

Gerade im technischen Bereich gibt es hier noch viel Potenzial was die Preis Psychologie angeht. Allzu oft werden Produkte recht sachlich und nüchtern mit der Mindestanzahl an benötigten Worten, die oft nur Zahlen, Daten und Fakten abbilden beschrieben. Preispsychologisch betrachtet lässt man da viele Möglichkeiten ungenutzt.

Die Devise bei der psychologischen Preislistengestaltung lautet daher: Beschreiben Sie Ihr Angebot auch auf Preislisten aller Art mit passenden, schönen, emotionalen, ausgefallenen und vor allem vielen Worten und steigern Sie so dessen psychologischen Wert in den Augen Ihrer Kunden.

Mehr verkaufspsychologische Strategien und exzellente Beispiele aus der Praxis dafür finden Sie im Beitrag „Mit magischen Worten zu höheren Preisen“.

Wirken diese Effekte der Preis Psychologie immer?

Diese preis- und verkaufspsychologischen Tipps basieren auf Studien mit größeren Stichproben. D.h. je öfter Sie diese Preisstrategien einsetzen und im Rahmen Ihrer Preislistengestaltung, auf Preisschildern und in Preisgesprächen oder Preisverhandlungen (auch da sind einige dieser preispsychologischen Tipps anwendbar), desto wahrscheinlicher werden Sie deutliche Auswirkungen auf Ihre Umsätze, Deckungsbeiträge und Margen sehen.

Ideal einsetzbar sind diese Tipps der Preis Psychologie in hochfrequenten Verkaufssituationen mit relativ kleinpreisigen Produkten oder Dienstleistungen wie der Gastronomie, der Hotellerie, dem stationären Einzelhandel, aber natürlich auch im Online Handel, bei Tankstellen oder Friseuren.

Für die artverwandte Thematik der Verkaufspsychologie für Preisschilder finden Sie die besten psychologischen Strategien im Beitrag: Preisschilder und Verkaufspsychologie – 6 absolut erstaunliche Strategien.

Der Podcast zum Thema

Diesen Beitrag können Sie auch als Podcast hören.

Abonnieren Sie jetzt gleich den Podcast hier und verschaffen Sie sich ab sofort einen Wettbewerbsvorsprung. So versäumen Sie keine neue Episode.

Ihre preispsychologischen Erfahrungen sind gefragt

Berücksichtigen Sie selbst diese psychologischen Preisstrategien bei der Preislistengestaltung? Welche Erfahrungen haben Sie mit der Preis Psychologie gemacht? Welche Tipps für psychologische Preise funktionieren gut?

Ich freue mich über Ihre Kommentare zu diesem Thema hier auf meinem Blog oder auf meiner Facebook Seite.

Ihr

Keynote Speaker Roman Kmenta

Roman Kmenta

P.S.: Für mehr Strategien, praktische Tipps und Informationen „für Ihr Business ohne Preisdruck“ erhalten Sie im regelmäßigen „Quantensprung Magazin“ – dem Mehrwertmagazin für Marketing und Verkauf.

Autor und Keynote Speaker

Referent, Vortragsredner Roman Kmenta

Mag. Roman Kmenta ist als Keynote Speaker, Redner und Business Coach international tätig. Er berät Unternehmen und Unternehmer zu den Themen Verkaufs- und Marketingstrategien für höhere Preise, Honorare und Deckungsbeiträge.
Roman Kmenta folgen auf Facebook, Twitter, XING, Google+, LinkedIn

Fotos: pixabay, Roman Kmenta

Autor, Berater und Keynote Speaker

Mag. Roman Kmenta - Keynote Speaker, Autor, Trainer und Berater

Mag. Roman Kmenta ist als Keynote Speaker und Redner international tätig. Er berät Unternehmen und Unternehmer zu den Themen Verkaufs- und Marketingstrategien für höhere Preise, Honorare und Deckungsbeiträge. Roman Kmenta folgen auf Facebook, Twitter, XING, Google+, LinkedIn Fotos: pexels.com, Roman Kmenta

TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste Blogverzeichnis - Bloggerei.de Blogverzeichnis