Profitable Geschäftsmodelle mit Zukunft

Diese 8 Kriterien sagen Ihnen, ob Ihr Geschäftsmodell eine profitable Zukunft hat

Geschäftsmodelle sind die Basis für Ihren Erfolg. Egal ob Sie sich gerade selbstständig machen, in der Existenzgründung sind und ein Start up Unternehmen aufbauen oder schon länger selbstständig bzw. Unternehmer sind.

Bietet Ihnen Ihr Geschäftsmodell die Chance auf ein profitables Business? Das hängt von 8 Faktoren ab. Welche das sind, erfahren Sie in diesem Beitrag.

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Was ist ein Geschäftsmodell?

Bevor wir noch tiefer in die Materie einsteigen, möchte ich allerdings kurz die Frage behandeln: Was ist ein Geschäftsmodell überhaupt (Definition Geschäftsmodell)?

„Ein Geschäftsmodell ist ein System, mit dem ein Unternehmen Umsatz bzw. Gewinn erzielt. Es beschreibt die Art und Weise wie das Unternehmen erfolgreiche Geschäfte machen kann.“

Die Geschäftsmodell Definition lässt sich am besten mit einem Geschäftsmodell Beispiel (in 3 Varianten) beschreiben:

  • Ein Magazin herstellen und das am Kiosk verkaufen. Mit dem Verkaufserlös werden die Produktionskosten abgedeckt und ein Gewinn erzielt.
  • Ein Magazin herstellen, dieses an Leser verschenken und den Platz darin als Werbefläche für Unternehmen verkaufen und damit einen Ertrag erwirtschaften.
  • Eine Mischung der beiden vorigen Varianten für Geschäftsmodelle im Verlagsbereich (Werbeeinnahmen und Verkaufserlöse).

Das sind 3 grundlegende analoge Geschäftsmodelle Beispiele (ähnlich, aber doch unterschiedlich) für Magazine. Digitale Geschäftsmodelle sind natürlich stark am zunehmen. Für unser Magazin wären digitale Geschäftsmodelle Beispiele etwa:

  • Ein online Magazin mit kostenlosem Inhalt produzieren und den Erlös mittels Verkauf der Werbefläche an Google Adwords erzielen.
  • Ein Online Magazin herausgeben, das über täglichen Newsletter an zahlende Abonnenten verkauft wird (was zusätzliche Werbefinanzierung nicht ausschließt).

Wie sie sehen gibt es eine unglaubliche Vielzahl von Geschäftsmodellen und durch die Digitalisierung ständig zunehmende Möglichkeiten für neue, innovative Geschäftsmodelle.

Ein Unternehmen = viele Geschäftsmodelle

Wie Sie an diesen Geschäftsmodell Arten vielleicht schon festgestellt haben: Ein Unternehmen beinhaltet oft mehrere offline und online Geschäftsmodelle, die parallel oder ineinander verzahnt funktionieren.

Sie können also aus verschiedenen Businessideen Ihr ganz eigenes Geschäftsmodell entwickeln.

Warum Geschäftsmodelle oft nicht funktionieren

Wenn ein Unternehmen nicht funktioniert, dann liegt es oft an einem Geschäftsmodell, das nicht funktioniert. Manchmal sind es auch Geschäftsmodelle, die grundsätzlich nicht oder nur sehr schwer funktionieren können. Ein paar Gründe dafür können die folgenden sein.

„Tu, was Dir Spaß macht“ macht noch keine profitablen Geschäftsmodelle

Und gleich vorweg: Damit Ihr Unternehmen nachhaltig profitabel bestehen kann reicht es nicht, dass Sie Ihr Handwerk verstehen und es mit Freude tun. Das mag zwar eine nicht unwesentliche Voraussetzung sein, aber es gibt eine Reihe anderer Kriterien, die darüber entscheiden, ob Sie Ihr Geschäftsmodell auch in 10 Jahren noch profitabel betreiben werden können.

Aus „Tu, was dir Spaß macht und mach ein Business daraus!“ produziert noch keine profitablen Geschäftsmodelle und kann manchmal einer der dümmsten Ratschläge sein.

Lesen Sie dazu übrigens auch den Beitrag „Positionierung ohne Spaßfaktor“.

„Mach einfach dein Ding!“ kann einer der dümmsten Ratschläge sein.

Aus guten Umsätzen entstehen auch noch nicht unbedingt profitable Geschäftsmodelle

Umsätze machen Freude und sind natürlich die Grundlage für Profit. Und dennoch gibt es eine Unzahl von Unternehmen – und ständig werden es mehr – die Geschäftsmodelle haben, mit denen Sie zwar gute Umsätze machen, aber nur Gewinne erzielen, die gerade mal so zum Überleben reichen.

Der Grund sind oft Geschäftsmodelle, die nicht oder nicht mehr funktionieren, weil sich die Rahmenbedingungen stark verändert haben.

Und das sind ganz kleine aber auch sehr große, B2B wie B2C. Nur haben die großen meist einen längeren Atem und können Verluste auch über Jahre hinweg aushalten.

Profitable Geschäftsmodelle – auch eine Frage des WIE

Dabei ist die Art wie Sie Ihr Business Model betreiben natürlich mitentscheidend dafür ob es ein profitables Geschäftsmodell ist. Profitable Geschäftsmodelle erfüllen einige grundlegende Kriterien (die sich aus der Geschäftsmodell Analyse ergeben), die es Ihnen schon im Vorhinein einfacher machen ein Business, das läuft auf die Beine zu stellen.

Auch für die Geschäftsmodellinnovation und die Geschäftsmodellentwicklung sind diese Faktoren sehr hilfreich, wenn Sie fremde Geschäftsmodelle analysieren bzw. Ihr eigenes Businessmodell entwickeln.

Geschäftsmodell Arten und der Business Model Canvas

Ergänzend zu diesem Beitrag ist es sehr hilfreich, wenn Sie sich mit folgenden Themen beschäftigen:

  • Arten von Geschäftsmodellen
    Disruptive Geschäftsmodelle, Plattform Geschäftsmodelle, B2B Geschäftsmodelle … es gibt eine Vielzahl von Geschäftsmodelltypen auf die Sie zugreifen können.
  • Geschäftsmodellentwicklung
    Um neue Geschäftsideen zu einem Geschäftsmodell zu entwickeln (Business Model Generation) bzw. auch für die Business Model Innovation gibt es Vorlagen und Konzepte wie das Canvas Modell bzw. die Geschäftsmodell Canvas Methode.

55 Geschäftsmodelle

Business Model Canvas

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Checkliste für Ihre Geschäftsmodellanalyse

Wollen Sie wissen wie gut Ihr Geschäftsmodell ist, wenn es um’s Geld verdienen geht? Dann holen Sie sich den Selbstcheck zur Geschäftsmodellanalyse. Hier habe ich diese entscheidenden Kriterien für Sie zusammengefasst und in Form einer Checkliste für Sie zum Download aufbereitet.

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Die Berücksichtigung dieser Kriterien hat einen hohen Einfluss darauf ob Sie ein profitables Geschäftsmodell betreiben. Die Weichen dafür werden bereits am Start gestellt.

Sollten Sie schon ein Geschäft betreiben, können Sie überprüfen in welchen Punkten Ihr Business den Kriterien für profitable Geschäftsmodelle entspricht. Sollte das in dem einen oder anderen Punkt nicht der Fall sein, ist das kein KO Kriterium, aber es wird tendenziell schwerer auch wirtschaftlich erfolgreich zu sein und möglichst hohe Gewinne und nicht nur Umsätze zu erzielen.

Sie können diese Liste daher auch dazu nutzen, um neue Geschäftsmodelle zu finden, Ihr Business Modell um neuen Bereiche oder Produkte zu erweitern, oder ganz neu auszurichten.

Die 8 entscheidenden Faktoren für profitable Geschäftsmodelle

Welche dieser 8 Kriterien für profitable Geschäftsmodelle treffen auf Ihr Business zu?

Kriterium #1 für profitable Geschäftsmodelle: Hohe Zugangsbarrieren

Wenn ein Business für quasi jedermann leicht zu beginnen ist, weil die Zugangsbarrieren extrem niedrig, oder gar nicht vorhanden sind, ist die Chance, dass viele Menschen dieses Business starten recht hoch.

Und viele Mitbewerber drücken meist auf Preise und Margen. Vor allem dann, wenn es kaufmännisch unqualifizierte Mitbewerber sind, die glauben ihr Geschäft vor allem über niedrigere Preise und Aktionen ankurbeln zu müssen.

Viel Feind, viel Ehr! … aber wenig Profit!

Man könnte daher sagen: Schwierig ist gut! … wenn es um Ihr Geschäftsmodell geht. Die besten Mitbewerber sind die, die nicht vorhanden sind.

MLM Netzwerken beizutreten ist so gesehen oft eine schlechte Idee, wenn es um profitable Geschäftsmodelle geht … vor allem dann, wenn das System schon länger am Markt ist. Für diejenigen, die ein Multilevel Marketing Netzwerk als Unternehmen gründen, kann das aber ein sehr profitables Geschäftsmodell sein.

Hohe Hürden hohe Profite

Je mehr und je größere Hürden es für die Gründung eines Geschäfts oder den Einstieg in ein Business gibt, desto besser für diejenigen, die diese bereits erfolgreich gemeistert haben.

Dasselbe trifft auch auf den erfolgreichen Betrieb eines profitablen Geschäftsmodells zu. Vielen gelingt zwar der Start, sie schaffen es aber nicht die Hürden im Betrieb zu meistern.

Beispiele für profitable Hürden

Was können nun solche Hürden und Barrieren sein, die die Qualität und vor allem Profitabilität und Nachhaltigkeit für Geschäftsmodelle erhöhen?

  • Eine bekannte und rechtlich geschützte Marke
  • Ein technisches Patent
  • Eine zertifizierte Vorgehensweise
  • Eine umfangreiche Ausbildung mit einer herausfordernden Prüfung
  • Gebietsschutz oder eine andere Form der Exklusivität
  • Eine im Voraus festgelegte Anzahl von Mitbewerbern (z.B. wenn ein Franchise System nur eine gewisse Anzahl von Lizenzen vergibt)
  • Hoher Kapitalbedarf für die Gründung (z.B. bei Produktionsbetrieben)
  • Lange Vorlaufzeiten z.B. für Produktentwicklung
  • Ein sehr spezielles Know-How
  • Bestimmte, seltene Fähigkeiten

„Was nichts kostet ist nichts wert!“ Das gilt im übertragenen Sinne auch für profitable Geschäftsmodelle. Die Kosten müssen aber eben nicht immer in Geld ausgedrückt werden.

Hürden und Zugangsbarrieren zu überwinden bedeutet ein Investment. Und je mehr jemand investiert mit umso mehr Energie wird er sein Geschäft betreiben. Denn Versagen ist schmerzhaft. So gesehen erhöhen Eintrittshürden auch für die Gründer oder Unternehmer die Erfolgswahrscheinlichkeit.

Anders bei Geschäftsmodellen, die diese Hürden nicht haben. Da machen sich viele mal so ein bisschen nebenbei selbstständig und verurteilen sich so schon beinahe im Vorhinein zum Scheitern, denn sie haben ja nichts zu verlieren.

Ein bisschen schwanger funktioniert auch bei Unternehmern nicht.

Der Masterplan für profitable Geschäftsmodelle

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Kriterium #2 für profitable Geschäftsmodelle: Hohe Skalierbarkeit

Profitable Geschäftsmodelle sind oft sehr gut skalierbar. Was bedeutet hohe Skalierbarkeit?

  • Das bedeutet, dass dem Kundenwachstum wenig oder keine Grenzen gesetzt sind und
  • die variablen Kosten pro zusätzlichem Kunden sehr gering oder sogar Null sind.

Beispiele für Geschäftsmodelle und Produkte mit hoher Skalierbarkeit

Die digitale Transformation von Geschäftsmodellen schreitet voran und naturgemäß sind digitale Geschäftsmodelle mit digitalen Produkten bzw. Dienstleistungen tendenziell leichter skalierbar als analoge bzw. offline Geschäftsmodelle.

  • Ein sehr gut skalierbares Geschäftsmodell ist z.B. die Produktion von Softwareprodukten. Diese werden einmal programmiert und sind dann quasi unendlich oft verkaufbar … mit geringen oder gar keinen Kosten bei jedem weiteren Kunden.
  • Auch die Herstellung von Informationsprodukten, in denen Know How in ein Produkt verpackt wird – Online Lernprogramme, Videos, Hörbücher oder Bücher – ist ein sehr gut skalierbares, oft auch digitales Geschäftsmodell.

Aber auch offline Geschäftsmodelle sind skalierbar.

  • Die Skalierung durch den Einsatz von zusätzlichen Mitarbeitern ist auch eine, wenngleich nicht ganz so einfache Variante.
  • Skalierung kann aber auch durch immer größere Projekte erfolgen. So können etwa Immobilienentwickler sehr gut skalieren, indem sie immer größere Projekte umsetzen. Der Aufwand ein Gebäude mit 50 Wohnungen zu entwickeln ist nicht grundlegend größer als der bei einem Wohnhaus mit 10 Wohnungen.

Kriterium #3 für profitable Geschäftsmodelle: Unabhängigkeit von Ihrer Zeit

Dieser Erfolgsfaktor für profitable Geschäftsmodelle hängt auch mit der Skalierbarkeit zusammen. Ihre eigene Zeit ist eine sehr knappe Ressource. 24 Stunde pro Tag. Punkt.

Besonders dann, wenn es um Dienstleistungen geht, die typischerweise von der Unternehmerin oder vom Selbstständigen selbst durchgeführt werden, ist Ihre Zeit ein entscheidender Faktor was den Ertrag angeht.

Das Blöde am Tag ist, dass er nur 24 Stunden hat.

Je unabhängiger Ihr Geschäftsmodell in der operativen Umsetzung von Ihrer eigenen Zeit ist, desto größer die Chance, dass es sich um ein richtig profitables Geschäftsmodell handelt. Die Schlüsselfrage dabei ist: Wie gut können Sie Ihr Business unabhängig von Ihrer eigenen Zeit machen?

Was zum Thema Zeit entscheidend ist, ist die Frage: Arbeiten Sie in Ihrer 100.000 € Zone? Was das ist und die Antworten darauf finden Sie hier!

Kriterium #4 für profitable Geschäftsmodelle: Viel Bedarf

Etwas, das viele Menschen oder Unternehmen benötigen, ist eine sehr gute Ausgangssituation für profitable Businessmodelle. Wobei „viel“ sehr relativ ist. Da kommt es im Gegenzug auch darauf an, wie viele Mitbewerber sich im Markt tummeln und einen Teil des Bedarfs abdecken.

Fischen Sie nur in Teichen, in denen Fische sind!

Viele Unternehmer und vor allem Selbstständige machen den Fehler, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Dabei sollten manche Hobbies definitiv Hobbies bleiben. Nur weil jemand etwas toll und mit sehr viel Leidenschaft und Know How umsetzt, bedeutet das noch lange nicht, dass es irgendjemanden gibt, der auch nur 1 € dafür ausgeben würde.

Profitable Geschäftsmodelle brauchen als Basis Kunden, die bereit sind Geld für das Produkt oder die Leistung auszugeben. Das ist gewissermaßen ein KO Kriterium.

Bedarf schaffen statt nur Bedarf bedienen

„Man kann aber auch mit neuen Geschäftsideen einen Bedarf schaffen, wo es noch keinen gibt!“ werden manche an dieser Stelle denken. Ja, das stimmt … bedingt zumindest. Man könnte auch behaupten, dass der Bedarf schon da, aber den Kunden noch nicht bewusst war.

Wie auch immer man das sieht: Bedarf ist erzeugbar oder – wenn er schlummert – weckbar, allerdings ist das der deutlich härtere und meist längere Weg zu Ihrem profitablen Geschäftsmodell, der mehr Kreativität, Zeit, Nerven und Geld erfordert.

Wie Sie Unternehmer werden können und Ihre Erfolgschancen verdoppeln können, lesen Sie hier.

Kriterium #5 für profitable Geschäftsmodelle: Große Probleme und hoher Leidensdruck

Leidensdruck und Probleme sind gut. Sehr gut sogar. Nein, nicht Ihre eigenen, sondern die Ihrer potenziellen Kunden. Eine exzellente Basis für profitable Geschäftsmodelle sind Situationen, in denen viele potenzielle Kunden einen hohen Leidensdruck verspüren und Sie das Mittel haben, um diesen zu lindern.

Im Verkaufstraining lege ich den Verkäufern nahe durch spezielle Fragen die drängenden Probleme der Kunden herauszufinden. Dann brauchen Sie im Extremfall nicht mehr zu verkaufen, sondern nur mehr verteilen. Und das zu sehr hohen Preisen mit extrem guten Margen.

Jedes ungelöste Problem ist eine noch nicht gegründete Firma!

… wie mein Kollege Hermann Scherer zu sagen pflegt.

Exzellente Beispiele für die volle Punktezahl bei diesem Kriterium für erfolgreiche Geschäftsmodelle sind sind

  • Zahnärzte
  • Feuerwehrleute
  • Starverteidiger
  • Sanierer und
  • die sprichwörtlichen Limonadenstände an heißen Stränden.

Branchen oder Businesses, in denen solche Situationen regelmäßig auftreten bringen große Chancen für Sie ein erfolgreiches Businessmodell zu betreiben.

Kriterium #6 für profitable Geschäftsmodelle: Grenzenlos umsetzbar

Globalisierung – die Welt ist durch das Internet und moderne Verkehrsmittel ein Dorf geworden. Legen Sie daher Ihr Augenmerk darauf ob Ihr Business Model einfach grenzüberschreitend betreibbar ist.

Die Kombination von kleinen, kleinsten manchmal sogar winzigen Marktnischen, die sich allerdings weltweit zu riesigen und lukrativen Märkten summieren, birgt sehr spannende Chancen profitable Geschäftsmodelle zu betrieben.

Marktnischen bieten genug Platz für Ihr Business Model

Oft werden solche winzigen Nischen von größeren Unternehmen aufgrund ihrer Kleinheit übersehen oder nicht ernst genommen. Doch für findige Unternehmer können sich diese zu wahren Goldgruben für Geschäftsmodellinnovationen und neue Business Ideen entwickeln. Da gibt es wahrscheinlich kaum einen Markt der zu klein wäre.

Jede noch so kleine Marktnische ist weltweit betrachtet riesig!

Wenn Sie etwa – um ein extremes Beispiel für ein Nischenprodukt zu bringen – Online Kurse für Kindererziehung durch homosexuelle Paare anbieten würden (in den wichtigsten Weltsprachen natürlich) wäre ich nicht überrascht, wenn Sie der einzige Anbieter für weltweit hunderttausende potenzielle Kunden wären.

Kriterium #7 für profitable Geschäftsmodelle: Ein Maximum an Kontrolle

Geschäftsmodelle sind immer für denjenigen profitabler, der ein Maximum an Kontrolle darüber hat. Das bedeutet z.B.:

  • Der Franchisegeber hat bessere Möglichkeiten Profit zu erzielen als der Franchisenehmer.
  • Der Systemgründer kann deutlich mehr verdienen als der Vertriebspartner.
  • Der Unternehmer mehr als der Angestellte.

Das muss nicht immer so sein, aber das Potenzial ist offensichtlich. Natürlich steigt mit einem Mehr an Kontrolle über Ihr Geschäftsmodell üblicherweise auch die Höhe des Risikos. Nicht umsonst heißt es: More Risk more Fun! Wie viel Kontrolle haben Sie über Ihr Businessmodel?

Kriterium #8 für profitable Geschäftsmodelle: Unattraktive Branchen und Geschäftsbereiche

Alle stürzen sich förmlich auf die attraktiven, glänzenden, angenehmen und vor allem angesehenen Geschäftsfelder und Branchen. Menschlich verständlich, betriebswirtschaftlich unklug.

Geschäftsmodell Beispiele in unsexy Branchen

Wer verdient sein Geld schon gerne als

  • Schädlingsbekämpfer
  • Tatortreiniger
  • Leichenbestatter
  • Tierkörperverwerter
  • Insektenzüchter oder
  • Abfallentsorger.

Doch gerade deshalb, weil das die Wenigsten gerne auf ihrer Vistitkarte stehen haben, stecken hinter einige dieser unattraktiven, langweiligen bisweilen sogar abstoßenden Businesses extrem profitable Geschäftsmodelle.

So erzielt einer meiner Kunden mit unscheinbaren Kunststoffteilen für Installationsarbeiten Umsatzrenditen von 50 %. Vollkommen unscheinbar und langweilig, aber hoch profitabel.

In derselben Branche schlagen sich die Hersteller der Designarmaturen und modischen Fliesen typischerweise mit Renditen im einstelligen Prozentbereich herum.

Sollten Sie gerade beim Firma gründen und Unternehmer werden sein, können Sie Ihre Erfolgschancen verdoppeln, wenn Sie diesen Beitrag lesen.

Der Podcast zum Thema

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Wie schneidet Ihr Geschäftsmodell ab?

Treffen diese 8 Kriterien auf Ihr Geschäftsmodell zu? Manche? Alle? In welcher Ausprägung? Welche Faktoren in Bezug auf profitable Geschäftsmodelle halten sie darüber hinaus für wichtig?

Ich freue mich über Ihre Kommentare hier auf meinem Blog.

Ihr

Geschäftsmodelle Unterschrift Kmenta

Roman Kmenta

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2 Antworten
  1. Avatar
    Marco sagt:

    Hallo lieber Roman,

    wie immer „sehr viel guter Stoff“, der die Sicht auf die Geschäftsmodellwelt schärft.
    Danke dafür.

    Wenn das Ganze dann noch durch ein hochwertiges und ganz individuell auf den Kunden abgestimmtes Angebot „transportiert“ wird, ist es perfekt.

    Denn: Es gibt nichts, was nicht erklärt werden kann, aber vieles,
    was missverständlich in Angeboten dargestellt wird.

    An diesem letzten „Übergabepunkt“ sollte es dann nicht scheitern.

    LG
    Der@AngebotsXperte.de
    Marco

    Antworten

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Autor, Berater und Keynote Speaker

Mag. Roman Kmenta - Keynote Speaker, Autor, Trainer und Berater

Mag. Roman Kmenta ist als Keynote Speaker und Redner international tätig. Er berät Unternehmen und Unternehmer zu den Themen Verkaufs- und Marketingstrategien für höhere Preise, Honorare und Deckungsbeiträge. Roman Kmenta folgen auf Facebook, Twitter, XING, Google+, LinkedIn Fotos: pexels.com, Roman Kmenta

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