Preisverhandlung – Signale der SchwĂ€che im PreisgesprĂ€ch

Preisverhandlung - Preise verhandeln - Roman Kmenta - keynote Speaker und Berater

Wie VerkÀufer Ihre Kunden zur Preisverhandlung einladen

Einladung zur Preisverhandlung – „Da ist noch etwas drin!“

Preisverhandlung – Vor einiger Zeit habe ich mir als Vorbereitung fĂŒr ein Verhandlungstraining zum Thema Preisdurchsetzung im Autohandel eines der AutohĂ€user der Marke angesehen. Ich wollte einen Eindruck vom Verkauf erhalten – speziell was die VerhandlungsfĂŒhrung beim Preise verhandeln angeht – und habe mich daher als Kunde ausgegeben. Um mir die Zeit zu vertrieben bis ein VerkĂ€ufer zur VerfĂŒgung stand, habe ich eines der Fahrzeuge im Schauraum – ein Cabrio – genauer betrachtet. Als der VerkĂ€ufer endlich kam, begrĂŒĂŸte er mich freundlich, deutete auf das Cabrio, das ich mir angesehen hatte und was denken Sie waren seine nĂ€chsten Worte? „Da ist noch etwas drin!“

Wer beginnt die Preisverhandlung? VerkÀufer oder Kunde?

Jetzt muss die Einladung zum Preis Verhandeln seitens des VerkĂ€ufers nicht immer so direkt und unverblĂŒmt erfolgen. Und zugegeben, die KfZ-Branche ist eine der verdorbensten, was Rabatte und PreisnachlĂ€sse angeht. Dennoch zeigen Studien und Mystery Shoppings in verschiedenen Branchen und meine eigenen Erfahrungen in Verkaufstrainings bzw. als Unternehmensberater immer wieder, dass in einer hohen Anzahl der VerkaufsgesprĂ€che nicht der Kunde, sondern der VerkĂ€ufer mit der Preisverhandlung bzw. dem PreisgesprĂ€ch beginnt.

Lesen Sie dazu auch den Beitrag: „Wer startet mit der Preisverhandlung? VerkĂ€ufer oder Kunde?“ – ein Interview mit Mystery Shopping Experten Helmut Neugebauer.

Viele VerkĂ€ufer entgegnen an dieser Stelle, dass der Kunde frĂŒher oder spĂ€ter ganz sicher einen Preisnachlass bzw. Rabatt fordert und so die Preisverhandlung startet. Das mag zwar in vielen Branchen oft so sein, aber nicht immer. Und selbst wenn der Kunde irgendwann Preise verhandeln will … ist das ein Grund dafĂŒr, dass der VerkĂ€ufer, quasi in vorauseilendem Gehorsam, mit der Preisverhandlung beginnt?

Grund fĂŒr Preisverhandlung – Der VerkĂ€ufer kann den Preis nicht stehen

Der Grund fĂŒr die Preisverhandlung ist immer wieder derselbe: Der VerkĂ€ufer kann seinen Preis „nicht stehen“, weil

  • er weiß, dass der Mitbewerb (scheinbar) billiger ist
  • er den Wert in seinem eigenen Produkt bzw. seiner eigenen Dienstleistung nicht sieht
  • oder, weil er sich das Produkt selbst nicht leisten könnte oder wĂŒrde.
Einladung Preisverhandlung - VerkÀufer mit Preisangst - Roman Kmenta - Redner und Unternehmenserater

Er hat Angst den Kunden bzw. das GeschĂ€ft zu verlieren und beginnt daher frĂŒhzeitig mit der Preisverhandlung bzw. dem PreisgesprĂ€ch und damit, den Preis zu reduzieren.

Dabei wird ganz vergessen, dass man ja stattdessen die GesprĂ€chszeit auch nutzen könnte, um den Wert aufzubauen. Denn es gibt letztlich nichts, was zu teuer ist, aber vieles ist zu wenig wert. Lesen Sie dazu auch die BeitrĂ€ge „Die zu teuer LĂŒge“ und „Die zu teuer LĂŒge II“.

Wie lÀdt der VerkÀufer zur Preisverhandlung ein?

Meist erfolgt die Einladung zum Preise Verhandeln nicht so direkt wie mit der Aussage „Da ist preislich noch etwas machbar!“ seitens des VerkĂ€ufers. Vielmehr sind es oft kleine, feine Andeutungen und unbewusste Signale des VerkĂ€ufers oder bestimmte Vorgehensweisen im Marketing, die der Preisverhandlung TĂŒr und Tor öffnen und den Kunden förmlich und sehr deutlich dazu einladen ein PreisgesprĂ€ch zu beginnen und NachlĂ€sse zu fordern. Im Folgenden habe ich fĂŒr Sie die in meinen Verhandlungstrainings zum Thema Preise und meiner TĂ€tigkeit als Unternehmensberater und Business Coach am hĂ€ufigsten vorkommenden Einladungen zur Preisverhandlung aufgelistet und analysiert.

Daraus können Sie Verhandlungstechniken und Preisverhandlung Tipps fĂŒr die perfekte Preisverhandlung ableiten.

Preisverhandlung Einladung #1 – Weichmacher bei der Preisnennung

Sehr verbreitet als Einladung zum Preise verhandeln und meine persönliche Nr. 1 sind Weichmacher in der Sprache. Weichmacher sind alle Wörter und AusdrĂŒcke, die das Gesagte, in dem Fall den genannten Preis, abschwĂ€chen und so unbewusst die Preisverhandlung triggern.

  • „Diese viertelseitige Anzeige wĂŒrde 1.235 € kosten.“
  • „Das Fahrzeug in dieser Ausstattung kĂ€me auf 25.350 €.“
  • „Eigentlich kostet die Wohnung 225.300 €.“
  • „Ich habe mir einen Tagsatz von 1.700 € vorgestellt.“
  • „Unser Ziel ist ein Projektpreis von € 255.000.“
  • „Dieses Modell verkaufen wir normalerweise um 3.250 €.“
  • „FĂŒr eine Fotosession verrechne ich so circa 750 €.“
  • „Der Listenpreis betrĂ€gt 345 €.“

Diese Weichmacher signalisieren dem Kunden sehr deutlich: „Da ist noch etwas drin! Du musst nur danach fragen!“ So darf sich der VerkĂ€ufer nicht wundern, wenn der Kunde auf solche Aussagen reagiert, indem er nach einem Rabatt fragt und mit der Preisverhandlung beginnt.

Weichmacher sind nicht nur bei PET Flaschen gefÀhrlich, sondern auch bei der #Preisverhandlung.

Preisverhandlung Einladung #2 – Unsichere Körpersprache und Stimme bei der Preisnennung

Ebenso oft erfolgt die Einladung zur Preisverhandlung durch die Unsicherheit des VerkÀufers, was seinen Preis betrifft, die sich durch kleine, unbewusste Signale der Körpersprache durch VerÀnderungen in der Stimme.

  • Signale der Körpersprache in der Preisverhandlung

    Der VerkĂ€ufer weicht etwas zurĂŒck, beginnt nervös zu zappeln, zu tĂ€nzeln, oder auf den Stuhl herumzurutschen, drĂŒckt die Mine seines Kugelschreibers hektisch raus und rein, oder schafft es nicht, dem Kunden in die Augen zu blicken. Lesen Sie dazu auch das Interview mit Körpersprecher Stefan Verra zum Thema „Körpersprache in der Preisverhandlung“ –  „Die profitablesten Tipps fĂŒr Ihr nĂ€chstes PreisgesprĂ€ch“.

  • Stimmliche Signale beim Preise verhandeln

    UntrĂŒgliche und gefĂ€hrliche Signale, die Ihren Kunden zur Preisverhandlung einladen sind auch eine Reihe von stimmlichen oder sprachlichen Hinweisen: Der VerkĂ€ufer rĂ€uspert sich, hĂŒstelt, spricht plötzlich leiser oder undeutlich oder beginnt lĂ€ngere und verschachtelte Satzkonstruktionen, statt kurz knapp knackig den Preis zu nennen. Lesen Sie dazu auch das Interview mit der Stimmexpertin Barbara Blagusz „Gold in der Kehle haben nicht nur Redner“.

Einladung Preisverhandlung - Preisnennung - Roman Kmenta - Vortragsredner und Autor

Preisverhandlung Einladung #3 – Den Preis „nackt stehen lassen“

Preisnennung – Wenn Sie den Preis nackt stehen lassen, ist das auch eine Einladung zur Preisverhandlung bzw. zum Preiseinwand. Was bedeutet das?

Der VerkĂ€ufer sagt z.B.: „Dieses Computernetzwerk fĂŒr Ihren Betrieb kommt inkl. Hardware, Verkabelung und Software auf 15.350 €.“ Dann sagt er nichts mehr. Durch das Schweigen entsteht eine – oft unangenehme – Leere, die wir kaum aushalten. 3 Sekunden nach der Preisnennung können einem da wie eine kleine Ewigkeit vorkommen. Und das letzte, was im Raum steht ist der Preis. Irgendwer muss jetzt dieses Schweigen brechen und wenn das nicht der VerkĂ€ufer ist, dann eben der Kunde.

Und was ist naheliegender als ein Kommentar zum Preis (der ja das Letzte war, was gesagt wurde). Und dieser Kommentar kommt dann eben oft in der Form von einem Preiseinwand. „Puh, das ist aber schon viel!“ Und schon ist die erste Runde der Preisverhandlung eingeleitet.

Anstatt den Preis „nackt stehen zu lassen“, empfiehlt es sich daher fĂŒr den VerkĂ€ufer nach dem Preis noch einen oder zwei Nutzen fĂŒr den Kunden zu nennen und die Preisnennung mit einer Frage zu schließen, die möglicht weit von einer Preisverhandlung weg fĂŒhrt.

„Dieses Computernetzwerk fĂŒr Ihren Betrieb kommt inkl. Hardware, Verkabelung und Software auf 15.350 €. Und damit haben Sie eine Lösung, die doppelt so schnell ist wie ihre jetzige und Ihnen im Monat ca. 200 € einspart. Und hohe Geschwindigkeit bei niedrigen Kosten ist sehr wichtig fĂŒr Sie, wenn ich das richtig verstanden habe!?“

So verpackt ist nicht der Preis das Letztgenannte, sondern der Nutzen fĂŒr den Kunden, was natĂŒrlich wesentlich besser fĂŒr das PreisgesprĂ€ch ist und die Wahrscheinlichkeit einer Preisverhandlung reduziert.

Lassen Sie Ihre Preis nackt stehen?

Preisverhandlung Einladung #4 – Es werden runde Preise verwendet

In Studien hat man festgestellt, dass von unrunden Preise wie z.B. 201.300 € (z.B. fĂŒr eine Wohnung) im Durchschnitt, wenn es zu einer Preisverhandlung kommt, viel weniger herunter verhandelt wird als von runden wie etwa 200.000 €. Warum? Unrunde Preise wirken besser ĂŒberlegt und genau kalkuliert und suggerieren so, dass die preislichen Möglichkeiten des VerkĂ€ufers nach unten sehr gering sind. Lesen Sie dazu auch den Praxistipp Psychomathematik Nr. 4.

Roman Kmenta - Business Coach - Positionierung fĂŒr berater, Trainer und Coaches

Trainer, Berater oder Coach? Wollen Sie höhere Honorare erzielen?

Speziell Trainer, Berater und Coaches unterstĂŒtze ich mit dem Kurs „Ein Business, das lĂ€uft!“ dabei höhere Honroare und Preise zu erzielen. Ganz nach dem Motto „Die beste Preisverhandlung ist die, die niemals stattfindet“, stellen Sie dabei Ihr Business auf neue, solide Beine, die Sie in weitem Bogen um Preisverhandlungen herumfĂŒhren. Interessiert? Dann holen Sie sich hier weitere Informationen darĂŒber wie Sie Ihr Business deutlich voranbringen und Ihre Ziele erreichen können.

Preisverhandlung Einladung #5 – Der Preis wird zu frĂŒh genannt

Wenn Preise zu frĂŒh im VerkaufsgesprĂ€ch genannt werden (ĂŒberall dort, wo der Preis nicht ohnehin angeschrieben ist, wie im Einzelhandel in den meisten FĂ€llen), steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Preis zu hoch erscheint und damit die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde „zu teuer“ sagt. Warum? Weil der Wert, das Gegengewicht zum Preis, im Kopf des Kunden (denn nur dort entsteht er) möglicherweise noch nicht entsprechend aufgebaut werden konnte. Die Devise lautet daher: Den Preis so spĂ€t wie möglich ins Spiel bringen 
 frĂŒhestens allerdings erst, wenn der Kunde genau weiß, was er dafĂŒr erhĂ€lt.

Übrigens, wenn Sie wissen wollen, was Sie tun können, wenn der Kunde doch „zu teuer“ sagt lesen Sie hier den Beitrag „Preisverhandlung: Wenn der Kunde zu teuer sagt.“ Dort finden Sie eine Vielzahl von Möglichkeiten der Einwandbehandlung fĂŒr PreiseinwĂ€nde.

Preisverhandlung Einladung #6 –  Der Preis bzw. die Preisstrategie wird nicht offengelegt

Wenn ein VerkĂ€ufer im PreisgesprĂ€ch ganz klar kommuniziert was wie viel kostet und ob bzw. wann welche Preise zur Anwendung kommen (z.B. Mengenrabatte etc.) fĂŒhrt er damit den Kunden weniger in Versuchung einen Preisnachlass oder höheren Rabatt zu verlangen. Der Kunde weiß, dass er einen solchen bekommen kann, wenn er eben z.B. mehr abnimmt (im Fall der Preisstrategie eines einer Mengenrabattes).

In FĂ€llen, wo es passt, kann sogar ganz klar gesagt werden (z.B. auf Preislisten, Schildern oder im GesprĂ€ch), dass die genannten Preise Fixpreise sind. Durch eine offen kommunizierte Fixpreisstrategie wird die Wahrscheinlichkeit einer Preisverhandlung weiter reduziert. NatĂŒrlich wird es Kunden geben, die dennoch mehr wollen, aber die Ausgangssituation fĂŒrs Preise Verhandeln ist fĂŒr den VerkĂ€ufer eine bessere..

Tipps aus der Verkaufspsychologie / Preispsychologie zum Thema Preislistengestaltung lesen Sie darĂŒber hinaus hier: „Preispsychologie fĂŒr Preislisten“.

Preisverhandlung Einladung #7 – Aktionitis und Rabattitis

Wenn ein Anbieter von einer Aktion zur nĂ€chsten wechselt und dafĂŒr bekannt ist, dass Rabatte an der Tagesordnung sind, darf er sich nicht wundern, dass Kunden Preis verhandeln wollen. Unternehmen, aber auch ganze Branchen erziehen sich dadruch Ihre Kunden zu RabattjĂ€gern und PreiskĂ€ufern.

Die Automobilbranche aber auch weite Bereiche der Immobilienbranche haben es z.B. geschafft, dass kein Kunde daran denkt auch ohne Rabatt zu kaufen. Den Prozess umzukehren ist schwierig. Der Zug ist möglicherweise abgefahren (obwohl es kreative EinzelgĂ€nger im Autohandel gibt, die fĂŒr die Preisverhandlung sogar Geld verlangen – siehe Beitrag „Der Kunde bezahlt € 500 fĂŒr ein VerkaufsgesprĂ€ch“).

Das bedeutet allerdings nicht, dass man durch geschicktes Vorgehen, die richtigen Preisstrategien und eine professionelle VerhandlungsfĂŒhrung im PreisgesprĂ€ch nicht dennoch Verbesserungen im Deckungsbeitrag erzielen kann. Und 2 % mehr Gewinn bedeutet fĂŒr so manche Unternehmen den Unterschied zwischen Fortbestand oder Untergang.

Über Einwandbehandlung lesen Sie hier

Preisverhandlung Einladung #8 – Verhandlungsbasis

Und zu guter Letzt werden viele Kunden tatsĂ€chlich von VerkĂ€ufern ganz explizit zum Preise verhandeln eingeladen. Wie? Dadurch, dass die Preise mit VB / Verhandlungsbasis gekennzeichnet werden – eine Preisstrategie, die oft, aber nicht nur bei PrivatverkĂ€ufen angewandt wird. Wenn Strategie und KalkĂŒl dahinter steckt, kann das ja durchaus Sinn machen, um ganz bewusst in eine Preisverhandlung zu gehen, auf die man sehr gut vorbereitet ist.

Sehr oft – denke ich – wird „Verhandlungsbasis“ als Preisstrategie aber vollkommen gedankenlos verwendet und damit viel Geld verschenkt. Meistens keine gute Idee die Preisverhandlung damit zu starten, wenn Sie erfolgreich Preis verhandeln wollen. Preisdurchsetzung werden Sie damit wohl kaum erreichen.

Weitere 5 schlaue Fragen zur Preisverhandlung lesen Sie hier.

Nicht um jeden Preis - Mehr Gewinn, mehr Wert, mehr Freude im Business - Roman Kmenta - Autor und Preisstratege

Strategien fĂŒr höhere Preise und DeckungsbeitrĂ€ge – ganz ohne Preisverhandlung

Wenn Sie Preisverhandlungen dramatisch reduzieren wollen, mĂŒssen Sie allerdings noch wesentlich grundlegender ansetzen. An Ihrer Preisstrategie, an Ihrer Positionierung, an Ihren Produkten oder Dienstleistungen, an Ihrem GeschĂ€ftsmodell. Wie? Im Buch „Nicht um jeden Preis“ finden sie eine FĂŒlle von Ideen, Strategien und Tipps wie Sie Ihr Unternehmen preisstabiler und profitabler aufstellen können. Holen Sie sich Ihre Leseprobe!

Preisverhandlung Tipps – So laden Sie Ihre Kunden NICHT zum Preise verhandeln ein

  • Lassen Sie „Weichmacher“ speziell bei der Preisnennung weg, um keine Preisverhandlung zu provozieren.
  • Achten Sie auf eine selbstbewußte Körpersprache, Stimme und Ausdrucksweise bei der Preisnennung.
  • Reduzieren Sie das Risiko von Preisverhandlungen indem Sie Ihre Preise bei der Preisnennung gut verpacken.
  • Lassen Sie Ihre Preise nicht „nackt stehen“ und verbinden Sie diese immer mit Kundennutzen im PreisgesprĂ€ch.
  • Die Preispsychologie / Verkaufspsychologie sagt: Verwenden Sie unrunde Preise.
  • Nennen Sie den Preis erst dann, wenn ausreichend Wert aufgebaut und vollkommen klar ist was der Kunde will.
  • Legen Sie Ihre Preisstrategie – was kostet wie viel und wie kann der Kunde einen besseren Preis bekommen (z.B. Mengenrabatte etc.) offen und seien Sie sehr klar bei der Preisnennung.
  • Vermeiden Sie zu viele Aktionen und Rabatte. Ihre Kunden gewöhnen sich daran.
  • Verwenden Sie die Preisstrategie „Verhandlungsbasis“ nur, wenn Sie sich vollkommen bewußt sind, was Sie tun und entsprechende Verhandlungstechniken beherrschen.
  • Üben Sie die Preisnennung immeer wieder und nehmen Sie sich dabei auf Video auf. So sehen Sie Ihre Fehler und können besser werden beim Preise verhandeln.
  • Holen Sie sich ab und zu Feedback in einem Verkaufstraining / Verhandlungstraining und arbeiten Sie mit einem Experten an Ihrer VerhandlungsfĂŒhrung bei PreisgesprĂ€chen. Hier z.B. finden Sie meine Veranstaltungen zu dem Thema. Das ist eine Investition, die sich bei der nĂ€chsten PreisgesprĂ€ch schon fĂŒr Sie rechnet.

Dazupassenden Artikel ĂŒber Einwandbehandlung finden Sie hier und Verkaufen Sie sich unter Wert?

Der Podcast zum Thema

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Erfolgreich Preise verhandeln – ein Spiel mit Wahrscheinlichkeiten

NatĂŒrlich gibt es kein Instrument oder keine einzelne Vorgehensweise, die zu 100 % garantieren, dass Kunden nicht nach mehr Rabatt bzw. niedrigeren Preisen fragen und eine Preisverhandlung beginnen. Doch das Ganze ist ein Spiel mit Wahrscheinlichkeiten. Mit jeder der hier angefĂŒhrten Vorgehensweisen bzw. mit dem Unterlassen dieser verbessern Sie als VerkĂ€ufer Ihre Chancen im PreisgesprĂ€ch. Und ein bisschen hier und ein wenig dort kann in Summe einen nennenswerten Betrag ergeben.

Interessiert Sie das Preisthema? Dann registrieren Sie sich hier zum Quantensprung Magazin, dem Mehrwertmagazin fĂŒr Vertrieb und Marketing.

Hinterlassen Sie mir hier Ihren Kommentar zum Thema Einladungen zur Preisverhandlung. Was sind Ihre Erfahrungen damit? Ich freue mich ĂŒber Ihre Fragen und BeitrĂ€ge.

Ihr

Unterschrift Roman Kmenta Redner und Autor

Roman Kmenta

Autor und Keynote Speaker

Referent, Vortragsredner Roman Kmenta

Mag. Roman Kmenta ist als Keynote Speaker und Redner in Deutschland, Österreich und der Schweiz tĂ€tig. Er berĂ€t Unternehmen und Unternehmer zu den Themen Verkaufs- und Marketingstrategien fĂŒr höhere Preise, Honorare und DeckungsbeitrĂ€ge.
Roman Kmenta folgen auf Facebook, Twitter, XING, Google+, LinkedIn

Fotos: www.fotolia.com

7 Antworten
  1. Irene sagt:

    Und wieder mal ein gelungener Beitrag zum Preisthema und dem Spektrum der Auftrittsmöglichkeiten. Danke dafĂŒr!
    Fazit: Wer sich des Wertes nicht bewusst ist und dies auch kommuniziert, hat sich die Grube selbst gegraben 😉

    Liebe GrĂŒĂŸe
    Irene

    • Roman Kmenta
      Roman Kmenta sagt:

      Hallo Irene,
      freut mich, dass Dir der Beitrag gefÀllt.
      Ich denke das Wertbewußtsein ist möglicherweise der grĂ¶ĂŸte Knackpunkt ĂŒberhaupt.

      Liebe GrĂŒĂŸe

      Roman

  2. Michael sagt:

    Toller Beitrag, vor allem die WeichspĂŒlerworte haben mich beeindruckt, weil diese oft unbewusst Verwendung finden.

    Meine letzte Preisverhandlung fand im November 2012 statt und war sehr kurz, da ich sagte: xy pro Stunde ist ein Freundschaftspreis und nicht verhandelbar, da er schon z Prozent Rabatt gegenĂŒber dem Normalpreis enthĂ€lt. DafĂŒr setze ich meinen ganzen Elan fĂŒr Verhandlungen mit Lieferanten und mein Beziehungsnetz ein und generiere Ihnen zusĂ€tzliche Einsparungen von mindestens 50% beim Einkauf von Software des Herstellers….

    Seither lebe ich von den Einnahmen dieses einen Kunden und bin stolzer Besitzer eines Sportwagens einer britischen Traditionsmarke.

    Es geht also, braucht aber Mut und gesundes Selbstvertrauen.

    Bei der nÀchsten Preisverhandlung lege ich noch eins drauf und visualisiere bereits jetzt den Kauf eines Luxuselektrowagens in Cash.

    Der Kunde soll die Freude ruhig spĂŒren, mit der ich meinen Preis gestalte. Er darf sich auch auf meine Mitarbeit in seinem Projekt freuen…

    • Roman Kmenta
      Roman Kmenta sagt:

      Hallo Michael,
      das klingt nach einer gesunden Einstellung zu Deinen Preisen 🙂 … finde ich toll.
      Und … was soll’s den werden? Ein Tesla? Bin zufĂ€llig gestern einen in New York probegesessen 🙂 … wĂŒrde schon passen!
      Liebe GrĂŒĂŸe
      Roman

  3. Roland sagt:

    Hallo sehr gut erklĂ€rt wenn man was Verkaufen möchte. Ich möchte gĂŒnstiger einkaufen. Wie geht man dann da vor? zB. Ackerland pachten.

    • Roman Kmenta
      Roman Kmenta sagt:

      Ich bin vom Typus her ein ganz schlechter EinkĂ€ufer … ist nicht mein Metier 😉 … und ich gebe normalerweise auch keine Tipps fĂŒr EinkĂ€ufer … aber ich wĂŒrde meinen wenn man auf das achtet, was ich in diesem Beitrag schreibe, dann kann man sehr gut erkennen wie sehr der VerkĂ€ufer hinter seinem Preis steht, bzw. ob es ggfs. noch preisliches Potenzial gibt.
      Beste GrĂŒĂŸe
      Roman Kmenta

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  1. […] vor der Höhe seines Honorars hat, dann merkt das der Kunde meist. Wir verraten uns durch teilweise unbewusste Signale – ein RĂ€uspern, eine allzu weiche Formulierung, ein Wegschauen. Manchmal wird der Kunde, der die […]

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Autor, Berater und Keynote Speaker

Mag. Roman Kmenta - Keynote Speaker, Autor, Trainer und Berater

Mag. Roman Kmenta ist als Keynote Speaker und Redner international tĂ€tig. Er berĂ€t Unternehmen und Unternehmer zu den Themen Verkaufs- und Marketingstrategien fĂŒr höhere Preise, Honorare und DeckungsbeitrĂ€ge. Roman Kmenta folgen auf Facebook, Twitter, XING, Google+, LinkedIn Fotos: pexels.com, Roman Kmenta

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